20. Jahrhundert

Großzügig, hell und in frisch renovierten Räumen präsentiert sich die eindrucksvoll neu konzipierte Sammlung des 20. Jahrhunderts. Die Spanne reicht von Meisterwerken der Malerei über ausdrucksstarke Skulpturen und dreidimensionale Objekte bis hin zu Fotoarbeiten und bekannten Klassikern der Designgeschichte. So entsteht ein umfassendes Bild der Kunst- und Stilgeschichte der letzten 100 Jahre.

Schwerpunkt der nach dem Zweiten Weltkrieg begründeten Sammlung sind Werke des Expressionismus und des Bauhauses. Zu den bekanntesten Exponaten zählt Ernst Ludwig Kirchners beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs gemaltes „Selbstbildnis als Trinker“. Kongenial ergänzt diese Arbeit ein afrikanischer Leopardenhocker, ein Beispiel für außereuropäische Objekte, die den Expressionisten als Inspirationsquelle dienten und den Blick für „Weltkunst“ und die Hinwendung zu universellen Perspektiven in der Klassischen Moderne öffneten.

Auch Künstler, die sich trotz des Verdikts "entarteter Kunst" nicht dem nationalsozialistischen Diktat unterwarfen, sind vertreten, wie Gerhard Marcks, Ernst Wilhelm Nay oder Fritz Winter.

In den 1960er Jahre lehnte sich im Osten wie Westen eine junge Künstlergeneration gegen die Weltanschauungen der Nachkriegsgesellschaft auf. Hiervon zeugen Arbeiten von Joseph Beuys und Wolf Vostell oder Fotografien von Ute Klophaus, die zahlreiche Kunstaktionen im Bild festhielt. Die Fluxusvertreter verstanden Kunst wie die Dadaisten als Kommunikator gesellschaftlicher Fragen und waren darin wegweisend für viele nachfolgende künstlerische Konzepte.

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Der Trinker (Selbstbildnis)
Porträt Herwarth Walden
Mensch und Maschine
Frankfurter Küche

Weitere Objekte und Ausstellungsräume

Selfportrait in blue coat
Selfportrait in blue coat
Hans Hofmann, 1942
Tee-Extraktkännchen
Tee-Extraktkännchen
Marianne Brandt, Weimar, 1924
Einblick in die Dauerausstellung
Einblick in die Dauerausstellung
20. Jahrhundert
Einblick in die Dauerausstellung
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20. Jahrhundert