Wissenschaftliche Instrumente

Wissenschaft gleich im Foyer

Als kompakte Ausstellungseinheit empfangen die „Wissenschaftlichen Instrumente“ den Besucher an prominentem Standort gleich auf der Galerie über der Eingangshalle. Sie sind nach ihren Hauptfunktionsgruppen präsentiert: Geräte zum Messen von Zeit und Raum, im Besonderen eine große Palette an Uhren aller Art, Astronomische Instrumente, Optische Geräte, und schließlich eine kleine Auswahl der bedeutenden Globensammlung des Germanischen Nationalmuseums. Die Auswahl bietet einen Überblick zur Entwicklung und Bewährung von Messtechniken insbesondere transportabler Geräte, führt aber auch immer wieder den Luxuscharakter vordergründig nur technischer Instrumente vor Augen. Mittelfristig sollen die wissenschaftlichen Instrumente eine dauerhafte Aufstellung in neu sanierten Ausstellungsbereichen erhalten.

Zeit und Raum gemessen genießen

Den größten Teil der Präsentation nehmen Zeitmessgeräte mit oft kuriosen Funktionsprinzipien ein: Elementaruhren wie Sand-, Stern- und Sonnenuhren, darunter zahlreiche für Nürnberg typische Klappsonnenuhren aus Elfenbein; Räderuhren, von der mittelalterlichen Turmuhr über Halsuhren des 16. Jahrhunderts bis zur barocken Taschenuhr. Bei aller Umstrittenheit ihrer historischen Authentizität wird die „Henlein-Uhr“ besonders hervorgehoben gezeigt. Die historische Geodäsie ist mit Schrittzählern, Bergwerksinstrumenten, aber auch mit Zeichengeräten wie Zirkeln repräsentiert. Einzigartig reich im deutschsprachigen Raum, ist die Sammlung historischer Astrolabien, von denen das Nationalmuseum 14 Exemplare besitzt und großteils in der Dauerausstellung zeigt.

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Dosenförmige Taschenuhr, so genannte „Henlein-Uhr“
Weltmaschine

Ausstellungsräume und weitere Objekte

Torquetum
Torquetum
Johannes Praetorius, 1568