Heisse Kufen. Schlittenfahren: Repräsentation, Vergnügen, Sport

16.11.2006 - 11.03.2007

Die Ausstellung thematisiert das Schlittenfahren als kulturgeschichtliches Phänomen im deutschen Sprachraum vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Anhand von Schlitten, Gemälden und Graphik, aber auch kunsthandwerklichen Arbeiten des 16. bis 20. Jahrhunderts werden Aspekte beleuchtet, die zu wesentlichen gesellschaftlichen und kulturellen Komponenten menschlichen Zusammenlebens im Winterhalbjahr gehören. Besonderes Schwergewicht liegt auf der mit Schlitten und Schlittenfahrten verbundenen höfischen und patrizischen Repräsentation. Daneben wird der Schlitten als Transportmittel, Utensil der Sport-, Vergnügungs- und Freizeitkultur, aber auch als metaphorisches Vehikel untersucht.