Barocktrompete

Symposium

Mi 28. - Sa 31. Januar 2009


Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum und Hochschule für Musik Nürnberg
Information: Dr. Frank P. Bär


Papst Leo X., Kaiser Maximilian I., die Markgrafen von Brandenburg, der Erzbischof von Salzburg – sie sind nur einige Beispiele für einflussreiche Persönlichkeiten, die Instrumente für Ihre Hofhaltung vom 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bei den Nürnberger Trompetenmachern bestellten. Die Freie Reichsstadt kann deshalb mit Fug und Recht als historisches Weltzentrum des Trompetenbaus bezeichnet werden. Das erste in einer neuen Reihe alljährlich stattfindender Symposien zur Musikinstrumentenkunde im GNM widmete sich daher der Trompete.

Flyer zum Symposium (PDF)

 

Die Burg

Symposium

Do 19. - So 22. März 2009


Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum, Deutsches Historisches Museum Berlin und Wartburg-Gesellschaft Eisenach
Ort: Wartburg bei Eisenach
Information: Prof. Dr. habil. G. Ulrich Großmann


Die geschichtsträchtige Wartburg bei Eisenach bot den Rahmen für ein breit angelegtes Programm zu verschiedenen Fragestellungen um die Thematik „Burg - Herrschaft und Mythos“. Im Zentrum standen Beiträge über die Rolle der Burg im Spannungsfeld von Macht und Herrschaft, die Verklärung und Mythologisierung der Burg seit dem Mittelalter, aber auch die Burg als Lebensraum der Bewohner, der in vielen Punkten noch unerforscht ist.

Flyer zum Symposium (PDF)

 

Deutsche Kunst im Kalten Krieg

Tagung

Di 16. - Do 18. Juni 2009


Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum
Ort: Germanisches Nationalmuseum
Information: Dr. Ursula Peters


Die wissenschaftliche Tagung „Deutsche Kunst im Kalten Krieg“ versuchte erstmals in umfassender Weise die Ursachen, Formen und Nachwirkungen der Spannungsbeziehung zwischen den differenten Kunstprogrammen und Kunstentwicklungen in beiden deutschen Teilstaaten zu analysieren. Ausgehend vom innovativen Konzept der im Germanischen Nationalmuseum gezeigten Ausstellung (28.05.-06.09.2009), die erstmals in umfassender Form beide Stränge der deutschen Kunstentwicklung von 1945 bis 1989 kritisch synthetisierte, wurden in den Beiträgen der Tagung nicht nur Feindsetzungen und blockpolitische Brüche in der Kunstpolitik, sondern auch die gemeinsamen Kontinuitätsbezüge und systemübergreifenden Positionen dokumentiert.

Flyer zur Tagung (PDF)

 

Kunst und Kirche in der DDR

Tagung

Mi 2. / Do 3. September 2009


Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum und Arbeitskreis zur Erforschung der Kunst in der DDR
Ort: Germanisches Nationalmuseum
Information: Dr. Andrea Langer


In Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum und angebunden an die Ausstellung "Kunst und Kalter Krieg. Deutsche Positionen 1945-1989" tagte der Arbeitskreis zur Erforschung der Kunst in der DDR am 2.9. und 3.9.2009 in Nürnberg.
Die Kirchen zählten in der DDR zu den unabhängigsten Auftraggebern. Ihr Engagement in künstlerischen Angelegenheiten ging weit über Fragen der Aus- und Umgestaltung von kirchlichen Bauten hinaus. Sie boten Musikern und Literaten ein öffentliches Podium, förderten Bildende Künstler, organisierten Ausstellungen, Auktionen, Kunstgespräche und legten eigene Sammlungen an, in die neben Werken von ostdeutschen Künstlern auch Arbeiten aus dem westlichen Ausland und aus den befreundeten sozialistischen Ländern aufgenommen wurden. Über die staatlich verordnete Kunstdoktrin setzten sie sich hinweg, sie standen loyal zu ausgegrenzten Künstlern und scheuten sich nicht, unbequeme Autoren in Lesereihen zu präsentieren. Auch die Vermittlung der westeuropäischen klassischen Moderne war ihr Anliegen. Liturgische Geräte und Werke christlicher Glaubensinhalte zeigten die Öffnung der Kirche für aktuelle Kunstrichtungen. Die Kirchen erfüllten damit eine wichtige Funktion als Freiräume kulturellen Austauschs sowohl der Kunstschaffenden untereinander als auch mit der interessierten Öffentlichkeit.
Die Tagung bot Gelegenheit, die Rolle und Bedeutung der Kirchen als Netzwerk autonomer Kunstäußerungen näher zu untersuchen.

Programm zur Tagung (PDF)