Kolumbus, Luther und Copernicus. Die Welten des 16. Jahrhunderts

23. – 24. September 2015
nicht öffentlicher Workshop

 

Die ‚Entdeckung‘ Amerikas, die ‚Reformation‘ und die sogenannte ‚Copernicanische Wende‘ werden bis heute oft als epochale Umbrüche verstanden, die gemeinsam die Entstehung des neuzeitlichen Denkens und des modernen Menschen initiiert hätten. Gerade im Rahmen des kommenden  Reformationsjubiläums (2017) erfreut sich dieses teleologische Narrativ wieder großer Beliebtheit. Das Treffen hinterfragt dieses klassische Narrativ vom europäischen Entdecken, Befreien und Erobern kritisch. Es behandelt die kulturellen Strategien, mit denen das Neue als Altes interpretiert wurde, um es in das bestehende Weltbild integrieren zu können. Der Workshop bereitet die Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums zum Reformationsjubiläum im Jahr 2017 vor.

Tagungsprogramm


Veranstalter
: Germanisches Nationalmuseum mit dem Verein für Reformationsgeschichte
Ort: Germanisches Nationalmuseum
Ansprechpartner: Dr. Thomas Eser, Dr. Stephanie Armer, Prof. Dr. Anselm Schubert (FAU Erlangen, Verein für Reformationsgeschichte)

 

 

Nach oben

Die Festung der frühen Neuzeit in historischen Quellen

34. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung

25. – 27. September 2015

 

Die Tagung widmet sich Schrift-, Bild- und Sachquellen zum frühneuzeitlichen Festungsbau, wie sie sich in Archiven, Bibliotheken, Privatsammlungen und Museen erhalten haben. Die Bauwerke selbst werden als Forschungsgegenstand der historischen Bauforschung und der Archäologie bewusst ausgespart. Vielmehr soll in den Blick genommen werden, welche Aussagen zur Bauentwicklung, Funktionsweise und Nutzungsgeschichte einer Festung durch die Aufarbeitung historischer Quellen getroffen werden können.

In den Focus der Betrachtung rücken somit bildliche Darstellungen, Armierungspläne, Rechnungen, Memoranden, veröffentlichte Literatur über Festungsbau und Belagerung etc., aber auch die Sachzeugnisse in Form von Waffen, Ausrüstung und Ausstattungsgegenständen. Das Thema umfasst dabei den Zeitraum von der Mitte des 15. bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts.

 

Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung in Zusammenarbeit mit dem Germanischen Nationalmuseum
Ort: Germanisches Nationalmuseum
Ansprechpartner: Dr. Eberhardt Kettlitz (DGF) sowie Prof. Dr. G. U. Großmann (GNM)

Anmeldung bis 24.08.2015 mit Angabe der Teilnahme an den Besichtigungen bei:
Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung e. V.
Dr. Anja Reichert-Schick
Universität Trier - Fachbereich VI
54286 Trier
Tel. : 0651 -201 4584 oder 4585, Fax: 0651 -201 381 4
E-Mail
Tagungsgebühr: Es wird keine Tagungsgebühr erhoben, für das Tagungscatering von jedem Teilnehmer eine Pauschale im Tagungsbüro gesammelt.
Tagungsprogramm pdf

 

 

Nach oben

Die Gesichter der Kunst

Tagung zur virtuellen Ausstellung "Die Gesichter des Deutschen Kunstarchivs"

11. – 12. Juni 2015

 

Die umfangreichen Bestände des Deutschen Kunstarchivs enthalten eine überraschende Vielfalt an Fotografien. Sie offenbaren zum einen den fotografischen Blick auf Kunstschaffende und Kunstwissenschaftler, zum anderen ihre facettenreiche Selbstrepräsentation. Die Tagung will dazu beitragen, zentrale Aspekte dieser außergewöhnlichen Sammlung zu beleuchten. Anhand ausgewählter Fotografien fragen die Referierenden ebenso nach der lichtbildnerischen Gestaltung von Fotografinnen, nach fotografischen Repräsentationsregimen, nach dem familiären und sozialen Umfeld von Künstlern und deren Beziehungen untereinander, wie sie auch den memorialen Ort „Archiv“, den Topos „Atelier“ im Besonderen und das Milieu der Kunst im Allgemeinen bedenken. Zur Anschauung und Diskussion stehen somit „Die Gesichter der Kunst“, wie sie parallel in der virtuellen Ausstellung Die Gesichter des Deutschen Kunstarchiv seit Oktober 2014 online präsentiert werden.

 

Veranstalter: Deutsches Kunstarchiv des Germanischen Nationalmuseums in Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und der Deutschen Gesellschaft für Photographie e.V.
Ort: Germanisches Nationalmuseum
Ansprechpartner: Inhaltlich: Prof. Dr. Lars Blunck und Dr. Birgit Jooss
Organisatorisch: Dr. Andrea Langer

Anmeldung bitte bis 21.5.2015 hier
Tagungsprogramm (pdf)

 

 

Medienkonzil. Bürgersein in der digitalen Welt

21. – 22. Mai 2015

 

Das Fortschreiten der Digitalisierung bringt neue Herausforderungen für die Zivilgesellschaft und eröffnet viele Fragen: Sind unsere bisherigen Kulturfertigkeiten überholt?  Wer bestimmt über unsere Freiheit? Welche Bürgerrechte müssen wir neu erkämpfen?
Diskutieren Sie mit beim „Medienkonzil. Bürgersein in der digitalen Welt“. In mehreren Vorträgen, Workshops und bei einer Podiumsdiskussion kommen Medienschaffende und Medienverantwortliche, Medienphilosophen und Medientheologen zusammen und denken über die Perspektiven für die Zivilisierung der Mediengesellschaft nach.

Programm hier
Anmeldung hier

Veranstalter: Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Ort: Germanisches Nationalmuseum
Ansprechpartner: Almut Rademacher (Geschäftsführung)

Besuchen Sie uns auch auf Facebook oder folgen Sie uns auf Twitter: @medienkonzil

 

 

 

Nach oben

Tomosynthese-Maschine, Fraunhofer EZRT

DFG - MUSICES. Erstes internationales Expertengespräch

20. – 21. Mai 2015
nicht öffentlich

 

Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts MUSICES ist es, einen Standard für die dreidimensionale Computertomographie von Musikinstrumenten zu erstellen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus deutschen Museen (Berlin, Musikinstrumentenmuseum Staatliches Institut für Musikforschung; Berlin, Ethnologisches Museum; Leipzig, Musikinstrumentenmuseum der Universität) und internationalen Institutionen (Philharmonie de Paris, Musikinstrumentenmuseum Brüssel, University of Edinburgh). Projektpartner ist das Fraunhofer Entwicklungszentrum Röntgentechnik in Fürth. Beim ersten von insgesamt drei Expertentreffen werden die Projektfortschritte evaluiert und wichtige Parameter für den zu entwickelnden Standard bestimmt. Verstärkt wird das Team durch zehn von der COST-Aktion FP 1302 WOODMUSICK entsandte Fachleute.

Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum; Fraunhofer EZRT, Fürth
Ort: 20.5.2015 Germanisches Nationalmuseum / 21.5.2015 Fraunhofer EZRT, Fürth
Ansprechpartner: Dr. Frank Bär

Erfahren Sie mehr über das Forschungsprojekt

 

 

Nach oben

CIDOC CRM Special Interest Group (SIG) Meeting

19. – 22. Mai 2015

 

Das 33. Arbeitstreffen der CIDOC Conceptual Reference Model Special Interest Group (CIDOC CRM SIG), der ISO/TC46/SC4/WG9 und das 26. Arbeitstreffen zur Harmonisierung von FRBR mit dem CIDOC CRM finden vom 19. bis 22. Mai 2015 am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg statt. Die Themen umfassen diesmal die Vorstellung von Forschungsinfrastrukturen auf Basis des CIDOC CRM, Ausbildung am CIDOC CRM und das reguläre Arbeitsgeschäft der CIDOC CRM SIG im Rahmen der Harmonisierung mit FRBR. Eingeladen sind alle Mitglieder der CIDOC CRM SIG und solche, die es werden möchten.


Veranstalter:Germanisches Nationalmuseum in Zusammenarbeit mit Martin Dörr, Forth, Heraklion, Kreta
Ort: Germanisches Nationalmuseum
Ansprechpartner: Dr. Siegfried Krause
Programm: hier

 

 

Nach oben

Wandel der Vorstellung von Authentizität im Museum

23. – 24. April 2015
nicht öffentlicher Workshop

 

Der explorativ angelegte Workshop thematisiert die Wechselbeziehungen zwischen Sammlungslogiken, musealen Ordnungen und Vorstellungen und Konzepten des Authentischen – nicht nur im Museum heute, sondern auch in vergangenen Epochen. Gefragt werden soll nach der Wechselwirkung von wissenschaftlichen, d.h. typisch disziplinären Klassifikationssystemen und musealen Anordnungen im Hinblick auf die Zuschreibung von Authentizität, sodann nach dem Wandel des traditionellen, antithetischen Verständnisses von „Original“ und „Fälschung“.

 

Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum mit dem Leibniz-Forschungsverbund "Historische Authentizität"
Ort: Germanisches Nationalmuseum
Ansprechpartner: Dr. Thomas Eser, Dr. Daniel Hess, Dr. Achim Saupe (Leibniz-Forschungsverbund)
Konzept und Programm: hier (pdf)

 

 

Nach oben

In Poseidons Reich: Land unter!

20. – 22. März 2015
Vorträge und Veranstaltungen im GNM

 

Stets war der Mensch bemüht, Überschwemmungen zu verhindern – oft ohne Erfolg. Doch sind solche vergangenen Katastrophen mitunter Glücksfälle für die Archäologie.  Luftabschluss durch Schlamm und Wasser bietet gute Bedingungen für die Konservierung organischer Materialien.
Die Geschichte des Schutzes unseres kulturellen Erbes über und unter Wasser wird ein Hauptthema der Tagung sein. Damit soll auf die Wichtigkeit der „UNESCO-Konvention 2001 zum Schutz des unter Wasser liegenden Kulturerbes“ betont werden, die leider immer noch nicht durch Deutschland unterzeichnet ist.
Es erwarten Sie Vorträge zu neuen archäologischen Untersuchungen aus Fundlagen unterhalb des Grundwasserspiegels oder in Salz- und Süßwasserzonen, sowie Berichte über neue wissenschaftliche Methoden und Techniken der Nautischen, der Unterwasser- und der Feuchtboden-Archäologie. Auch den archäologischen Spuren von antiken und historischen Bauten gegen Hoch- oder eindringendes Grundwasser, gilt unsere Aufmerksamkeit.

 

Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Unterwasserarchäologie e.V. – DEGUWA
Ort: Vorträge vom 20. - 22.3. im Germanischen Nationalmuseum, Aufseß-Saal
Ansprechpartner: Peter Winterstein (DEGUWA) und Dr. Tobias Springer (GNM)

Anmeldung bitte bis 15.3.2015 hier; Registration Form for Participants pdf
Tagungsgebühr regulär 80 EUR, Studentenermäßigung 40 EUR
Tagungsprogramm pdf

 

 

Generation Volontariat? Chancen und Perspektiven einer Ausbildung am Museum

25. bundesweite Tagung der wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen VolontärIinnen an Museen, Gedenkstätten, in der Denkmalpflege sowie in vergleichbaren kulturellen Einrichtungen

20. – 22. Februar 2015

 

Die steigende Anzahl an Volontärsstellen kontrastiert heutzutage mehr denn je mit Einsparungen im Kulturbereich, die sich vielfach negativ auf die Mitarbeiterzahlen in kulturellen Einrichtungen auswirken. Viele Volontäre/innen können nach ihrer Ausbildung nicht weiterbeschäftigt werden. Welche Berechtigung jedoch hat eine Ausbildung, die nur sehr ungewisse Perspektiven bietet? Was können und müssen Volontäre im Kulturbereich heute leisten – und wie sollte sie ihr Arbeitgeber dabei unterstützen? Welche Alternativen zum Volontariat gibt es?

Namhafte Persönlichkeiten aus dem deutschen Museumswesen werden im Rahmen von Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu diesen Fragen Stellung nehmen und sie mit den Tagungsteilnehmern gemeinsam erörtern. Museumsführungen in Nürnberg und seiner Umgebung sowie eine große Anzahl von Workshops bieten darüber hinaus die Möglichkeit zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit zentralen Aufgabenbereichen im Museumswesen und in der Denkmalpflege.

 

Veranstalter: AK Volontariat im Deutschen Museumsbund in Zusammenarbeit mit dem Germanischen Nationalmuseum
Ort: Germanisches Nationalmuseum
Ansprechpartnerin: Dr. Stephanie Armer

Anmeldung bitte bis 23.1.2015  hier
Die Tagungsgebühr beträgt 20 EUR.

Tagungsprogramm pdf

 

 

Nach oben

Forum Historische Musikinstrumente - Concertare. Instrumente und Gesang

21. – 24. Januar 2015

Die Hochschule für Musik Nürnberg und das Germanische Nationalmuseum veranstalten jährlich ein mehrtägiges Forum, das sich in wissenschaftlicher und künstlerischer Forschung einzelnen Gattungen historischer Musikinstrumente und verwandter Bereiche widmet. Im Jahr 2015 steht der Barockgesang im Fokus der Betrachtung.

 

Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum und Hochschule für Musik Nürnberg
Ort: Germanisches Nationalmuseum, verschiedene Räume
Ansprechpartnerin: Dr. Miriam Noa

 

 

Hochschule für Musik Nürnberg

 

Programm Forum Historische Musikinstrumente (pdf)
Die Referenten stellen sich hier vor.

 

 

GNM Highlight
aus der Dauerausstellung