Frontispiz zum Buch Hiob, fol. 274v. Copyright: Universitätsbibliothek Erlangen

Die Gumbertusbibel

Goldene Bilderpracht der Romanik


01.05. – 27.07.2014

 

Die um 1180/85 entstandene Gumbertusbibel aus
dem gleichnamigen Stift in Ansbach gehört zu den
prächtigsten und eindrucksvollsten Handschriften des Hochmittelalters.

 

Die Gumbertusbibel der Universität Erlangen wurde spätestens 1195 für das Gumbertusstift in Ansbach angekauft. Wegen ihres eindrucksvollen Formats und ihres Gewichts von rund 40 kg zählt sie zu den sogenannten Riesenbibeln, die seit dem 11. Jahrhundert zunächst in Italien und dann im Reich nördlich der Alpen produziert wurden. Aufgrund ihrer überreichen und kostbaren künstlerischen Ausstattung gilt die Erlanger Bibel als herausragendes Zeugnis der hochmittelalterlichen Buchkunst: Neben den figürlichen Initialen zieren elf ganzseitige Miniaturen in bunter Deckfarbenmalerei die Handschrift. Einmalig ist die Gesamtkonzeption der Darstellungen, einem Bilderbuch gleich illustrieren Bildzyklen biblische Ereignisse.

Die Riesenbibel lagert in einem speziell gesicherten Tresor in der Universitätsbibliothek Erlagen. Nach der 2012 erfolgten Digitalisierung bietet die kulturhistorische Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum nur für kurze Zeit die einmalige Gelegenheit, die Prachthandschrift im Original gemeinsam mit bedeutenden Leihgaben aus Sammlungen im In- und Ausland betrachten zu können.

Die Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums findet in Kooperation mit der Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Institut für Alte Sprachen, Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg statt.
 

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Exklusive buchbare Angebote zur Ausstellung finden Sie hier (PDF)
 

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