Graphische Sammlung

Die Graphische Sammlung zählt mit einem Bestand von mehr als 350.000 Blättern zu den großen Sammlungen ihrer Art in Deutschland und Europa. Entsprechend dem Sammlungskonzept des Germanischen Nationalmuseums bilden Druckgraphik, Miniaturen und Zeichnungen der deutschsprachigen Länder den Schwerpunkt.

Die Sammlung umfasst Künstlergraphik – Zeichnungen, Holzschnitte, Kupferstiche, Radierungen und andere Drucktechniken – des 15. bis 20. Jahrhunderts sowie zahlreiche Spezialsammlungen, darunter einen reichen Bestand an graphischen Blättern von kulturhistorischem Interesse.

Die Benutzung der Graphischen Sammlung

Museumsbesucher können sich Bestände der Graphischen Sammlung im Studiensaal (Bibliotheksbau, Erdgeschoss) vorlegen lassen.

Verschiedene Hilfsmittel erleichtern die Benutzung der Sammlung: Künstler-, Porträt-, Orts- und Sachkarteien sowie Repertorien zu einzelnen Spezialsammlungen gehören ebenso dazu wie die Microfiches des »Marburger Index«, in denen der gesamte Bestand der »Historischen Blätter« erfasst ist.

Außerdem können ca. 75.000 Blätter der Sammlung online über den Bildindex der Kunst und Architektur sowie über den Digitalen Porträtindex eingesehen werden.

Gedruckte Bestandskataloge liegen für die deutschen Zeichnungen bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts und die des 18. Jahrhunderts sowie für die altdeutschen Spielkarten und Teilbereiche der topographischen Sammlung vor.

Leitung und Mitarbeiter