Graphische Sammlung

Die Graphische Sammlung gehört mit einem Bestand von über 300.000 Blättern zu den größeren Sammlungen ihrer Art in Deutschland und Europa. Entsprechend dem Sammlungskonzept des Germanischen Nationalmuseums bestimmen Druckgraphik, Miniaturen und Zeichnungen der deutschsprachigen Länder den Bestand.

Die Sammlung umfasst Künstlergraphik – Zeichnungen, Holzschnitte, Kupferstiche, Radierungen und andere Drucktechniken – des 15. bis 20. Jahrhunderts sowie einen reichen Bestand an graphischen Blättern von kulturhistorischem Interesse.

Die Benutzung der Graphischen Sammlung

Museumsbesucher können sich Bestände der Graphischen Sammlung im Studiensaal (Bibliotheksbau, Erdgeschoss) vorlegen lassen.

Verschiedene Hilfsmittel erleichtern die Benutzung der Sammlung: Künstler-, Porträt-, Orts- und Sachkarteien sowie Repertorien zu einzelnen Spezialsammlungen gehören ebenso dazu wie die Microfiches des »Marburger Index«, in denen der gesamte Bestand der »Historischen Blätter« erfasst ist.

Teilbereiche wie die »Historischen Blätter«, die »Gedruckten Porträts 1500-1618«, die »Politischen Allegorien und Satiren« sowie alle Neuerwerbungen seit 1987 sind mit dem Datenbanksystem HIDA/MIDAS erfasst und auch auf CD-ROM verfügbar.

Gedruckte Bestandskataloge liegen für die deutschen Zeichnungen bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts und die des 18. Jahrhunderts sowie für die altdeutschen Spielkarten und Teilbereiche der topographischen Sammlung vor.

Leitung und Mitarbeiter