Dr. Dagmar Hirschfelder

Wissenschaftliche Mitarbeiterin


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Tel. 0911 1331-327

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Vita

1993–2000 Studium der Kunstgeschichte, Mittelalterlichen und neueren Geschichte sowie Germanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und an der Université Paris IV (Sorbonne)
2000–2001 Assistentin der Geschäftsführung bei Monreal & Poppen Art Consulting, Bonn
Seit 2001 Redakteurin für niederländische Kunst (15.–17. Jahrhundert) bei sehepunkte. Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften
2001–2004 Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
2005 Promotion an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zum Thema „Tronie und Porträt in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts“
2005–2007 wissenschaftliche Volontärin am Germanischen Nationalmuseum (Sammlung Gemälde bis 1800 und Glasmalerei)
2007-2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am GNM: Projektkoordination und Mitarbeit an der Neueinrichtung der Schausammlung zur Kunst und Kulturgeschichte 1500–1800
2007-2012 Mitglied im DFG-Forschungsnetzwerk "Ad fontes! Neue Forschungen zu Bildkonzepten des holländischen 17. Jahrhunderts"
2010-2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt "Der frühe Dürer" am GNM
Seit 2013 Projektleiterin des von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten SAW-Projekts „Die deutsche Tafelmalerei des Spätmittelalters. Kunsthistorische und kunsttechnologische Erforschung der Gemälde im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg“ (2013–2016)

Forschungsschwerpunkte

  • deutsche und niederländische Malerei und Graphik des 15.-18. Jahrhunderts;
  • Porträt- und Figurenmalerei;
  • Rembrandt;
  • Dürer

Aktuelle Projekte

SAW-Projekt „Die deutsche Tafelmalerei des Spätmittelalters. Kunsthistorische und kunsttechnologische Erforschung der Gemälde im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg“

Publikationsliste (Auswahl)

  • (mit Hans-Joachim Raupp:) Tagungsbericht: ‚Tronies‘ in de Italiaanse, Vlaamse en Nederlandse schilderkunst van de 16de en 17de eeuw, Symposium, Den Haag, Königliche Bibliothek, 19.–20. Oktober 2000. In: Kunstchronik 54, 2001, S. 197–202.
  • Porträt oder Charakterkopf? Der Begriff Tronie und seine Bedeutung im 17. Jahrhundert. In: Der junge Rembrandt. Rätsel um seine Anfänge. Hrsg. v. Bernhard Schnackenburg/Ernst van de Wetering. Ausst. Kat. Gemäldegalerie, Staatliche Museen Kassel; Museum het Rembrandthuis, Amsterdam. Wolfratshausen 2001, S. 82–90. 
  • Rezension von „Kopstukken. Amsterdammers geportretteerd, 1600–1800. Hrsg. v. Norbert Middelkoop. Ausst. Kat. Amsterdams Historisch Museum, Amsterdam. Bussum 2002.“ In: KUNSTFORM 4 (2003), Nr. 10, URL: http://www.arthistoricum.net/kunstform/rezension/ausgabe/2003/10/4092/.
  • Training Piece and Sales Product. On the Functions of the Tronie in Rembrandt's Workshop. In: Rembrandt 2006, 2 Bde. Hrsg. v. Michiel Roscam Abbing. Bd. 1: Essays. Leiden 2006, S. 112–133.·       
  • Der „Nürnberger Trichter“ – Ein Allheilmittel gegen die Dummheit? In: KulturGut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums 2006, H. 8, S. 3–5.
  • (mit Silvia Glaser:) Rembrandt auf Porzellan – Zu zwei Neuerwerbungen des Germanischen Nationalmuseums. In: KulturGut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums 2006, H. 10, S. 5–7.
  • Tronie und Porträt in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Diss. Bonn 2005. Berlin 2008.
  • Barocker Heiligenkult in Niederösterreich. Martin Johann Schmidts Altargemälde für die Pfarrkirche St. Vitus in Stockern. In: Enthüllungen. Restaurierte Kunstwerke von Riemenschneider bis Kremser Schmidt. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. Nürnberg 2008, S. 121–127.
  • Katalogbeiträge zu Werken Jacob Adriaensz. Backers. In: Jacob Backer (1608/09–1651). Hrsg. v. Peter van den Brink. Ausst. Kat. Museum het Rembrandthuis, Amsterdam; Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen. Aachen 2008, S. 90–91, 104–107, 114–115.
  • Das bürgerliche Kostümporträt im Werk Rembrandts und seiner Nachfolger. In: Rembrandt – Wissenschaft auf der Suche (Beiheft zum Jahrbuch der Berliner Museen). Berlin 2009, S. 49–59.
  • Statussymbol und Trompe l’œil – Deutsche und niederländische Jagdbeutestillleben des 17. Jahrhunderts. In: Vom Ansehen der Tiere (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 11). Nürnberg 2009, S. 106–117.
  • Rezension von „Rembrandt – Genie auf der Suche. Hrsg. von Ernst van de Wetering/Jan Kelch. Ausst. Kat. Museum Het Rembrandthuis, Amsterdam; Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin, SPK. Berlin/Köln 2006“. In: Zeitschrift für Kunstgeschichte 72, 2009, S. 131–141.
  • Renaissance – Barock – Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. v. Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums 3). Nürnberg 2010, S. 8-22 (mit Daniel Hess/Jana Stolzenberger: Die neue Schausammlung. Geschichte und Neukonzeption); S. 204-219 (Repräsentation und Memoria. Bildnisse des 16. und 17. Jahrhunderts); S. 244-255 (Handwerk und Wissenschaft. Zum Künstlerverständnis in der Frühen Neuzeit); S. 284-295 (Kunst für den Markt. Innovation und Spezialisierung im 17. Jahrhundert); S. 362-384 (Bildnis und Individuum im Zeitalter der Aufklärung).
  • Katalogbeiträge zu Werken von Pieter de Bloot, David Teniers d.J. und Jacob Willemsz. de Wet. In: Historien und Allegorien. Hrsg. v. Hans-Joachim Raupp (Niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts der SØR Rusche-Sammlung 4). Münster 2010, S. 58–62, 388–392, 482–485.
  • Rezension von „Franziska Gottwald: Das Tronie. Muster – Studie – Meisterwerk. Die Genese einer Gattung der Malerei vom 15. Jahrhundert bis zu Rembrandt (Kunstwissenschaftliche Studien). Berlin 2011.“ In: H-ArtHist, Sept. 12, 2011, http://arthist.net/reviews/285.
  • Beiträge in: Der frühe Dürer. Hrsg. v. Daniel Hess/Thomas Eser. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg. Nürnberg 2012, S. 101–116 (Dürers frühe Privat- und Auftragsbildnisse zwischen Tradition und Innovation); S. 271-275 (Erste Schritte als Maler: Dürers Elternbildnisse); S. 340-345 (Vorläufer Dürers in der Nürnberger Bildnismalerei); S. 346-355 (Die Bildnisse der Familie Tucher); S. 356-365 (Dürers Gemälde auf Leinwand).
  • Naevolgen, imitatie – Imitation und Zitat bei Simon Luttichuys. In: Ad fontes! Niederländische Kunst des 17. Jahrhunderts in Quellen. Hrsg. v. Claudia Fritzsche/Karin Leonhard/Gregor Weber. Petersberg 2013, S. 197–215.
  • Dürers Bildniszeichnungen der niederländischen Reise als biografische Zeugnisse. In: The Challenge of the Object / Die Herausforderung des Objekts, Congress Proceedings, 3 Bde. Hrsg. v. G. Ulrich Großmann/Petra Krutisch. Nürnberg 2013 (im Druck).
  • Tronies – Das Gesicht in der Frühen Neuzeit. Beiträge zu einem internationalen Symposium im Haus der Kunst, München, 4. Februar 2011. Hrsg. v. Dagmar Hirschfelder/León Krempel (erscheint 2013), darin: Rezeption und Fortleben der holländischen Tronie bei Denner, Fragonard, Tiepolo und ihren Zeitgenossen.
  • Rezeption und Fortleben der holländischen Tronie bei Denner, Fragonard, Tiepolo und ihren Zeitgenossen. In: Hirschfelder/Krempel (erscheint 2013).
  • Bildniszeichnungen als Tauschobjekte und Freundschaftsgaben. Zu Dürers Strategien der Beziehungspflege auf der niederländischen Reise. In: Wallraf-Richartz-Jahrbuch 74 (erscheint 2013).