Dr. Birgit Jooss

Leiterin des Deutschen Kunstarchivs

 

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Tel. 0911 1331-178

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Vita

1986-1992 Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Kunstpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München
1998 Promotion
1992-2000 Ausstellungs- und Museumsmitarbeit im Deutschen Historischen Museum Berlin, im Museum Villa Stuck, München und im Schlossmuseum Murnau
2000-2001 Wissenschaftliche Assistenz, danach Lehrauftrag am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilian-Universität München
2002-2007 Leitung des Büros „eurinos. kunst- und kulturrecherche“
2003-2006 Studium der Archivwissenschaft
2009 Diplom
2003-2007 Wissenschaftliche Mitarbeit an der Akademie der Bildenden Künste München zur Vorbereitung des 200jährigen Jubiläums
Seit Oktober 2007 Leiterin des Deutschen Kunstarchivs im GNM

Forschungsprofil

Geschichte der Fotografie; Geschichte der Kunstinstitutionen und des Kunstbetriebs; Forschungen zu Künstlerbiographik, Künstlerstatus und Künstlerausbildung; Archivwissenschaft: Editionen und Datenbanken

Publikationsliste (Auswahl)

  • Lebende Bilder. Körperliche Nachahmung von Kunstwerken in der Goethezeit. Berlin 1999.
  • Ateliers als Weihestätten der Kunst. Der „Künstleraltar“ um 1900. München 2002.
  • Die Inszenierungsstrategien der Künstlerfürsten im Historismus. In: Plurale. Zeitschrift für Denkversionen, 2005, H. 5, S. 196-228.
  • Nationale Identitäten – Internationale Avantgarden. München als europäisches Zentrum der Künstlerausbildung. Hrsg. von Birgit Jooss/Christian Fuhrmeister. In: zeitenblicke 5 (2006), Nr. 2. URL: http://www.zeitenblicke.de/2006/2/ [19.09.2006].
  • Branko Senjor. 60er Jahre – Umbruchsjahre. Fotografien aus der Münchener Kunstakademie. Hrsg. von Walter Grasskamp/Birgit Jooss. München/Berlin 2006.
  • Zu den Studentenunruhen von 1968. In: Zwischen deutscher Kunst und internationaler Modernität. Formen der Künstlerausbildung 1918 bis 1968. Hrsg. von Wolfgang Ruppert/Christian Fuhrmeister. Weimar 2007, S. 81-102.
  • Die digitale Edition der Matrikelbücher der Münchner Kunstakademie, URL: http://matrikel.adbk.de [16.04.2008].
  • Kunstinstitutionen. Zur Entstehung und Etablierung des modernen Kunstbetriebs. In: Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland. Vom Biedermeier zum Impressionismus. Hrsg. von Hubertus Kohle. München/Berlin/London/New York 2008, S. 188-211.
  • „gegen die sogenannten Farbenkleckser". Die Behauptung der Münchner Kunstakademie als eine Institution der Tradition (1886–1918). In: 200 Jahre Akademie der Bildenden Künste München. "... kein bestimmter Lehrplan, kein gleichförmiger Mechanismus". Hrsg. von Nikolaus Gerhart/Walter Grasskamp/Florian Matzner. München 2008, S. 54-65.
  • München als Ursprungsort des deutschen Impressionismus. In: Der deutsche Impressionismus. Hrsg. von Jutta Hülsewig-Johnen/Thomas Kellein. Köln 2009, S. 51-60.
  • Das Atelier als Spiegelbild des Künstlers. In: Künstlerfürsten. Max Liebermann, Franz von Lenbach, Franz von Stuck. Hrsg. von der Stiftung Brandenburger Tor. Berlin 2009, S. 57-66.
  • Galerie Heinemann online, URL: http://heinemann.gnm.de [29.7.2010].
  • „nur der reinen Kunst zu dienen“ – Die Hochschule der bildenden Künste in München nach 1945. In: Kunstgeschichte in München 1947. Institutionen und Personen im Wiederaufbau. Hrsg. von Iris Lauterbach. München 2010, S. 41-58.
  • „Sinnreiche und reizende Festspiele“. Lebende Bilder in der Fotografie. In: La Bohème. Die Inszenierung des Künstlers in Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts. Hrsg. von Bodo von Dewitz. Göttingen 2010, S. 85-89 (englisch: S. 344-345).
  • Die Münchner Bildhauerschule. Figürliche Arbeiten im Zeichen der Tradition. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums. Nürnberg 2010, S. 135-169.
  • Die digitale Edition der Matrikelbücher der Akademie der Bildenden Künste (Schriften des Instituts für Dokumentologie und Editorik 4). Norderstedt 2010.
  • Tableaux und Attitüden als Inspirationsquelle inszenierter Fotografie im 19. Jahrhundert. In: Rollenspiele - Rollenbilder. Hrsg. von Toni Stooss/Esther Ruelfs. München 2011, S. 14-39.
  • Johannes Grützke. Die Retrospektive. Nürnberg 2011.
  • Nachlassverwaltung mit Geschäftssinn. Wie der schriftliche Nachlass von Lovis Corinth ins Deutschen Kunstarchiv gelangte. In: Von Künstlernachlässen und ihren Verwaltern. Eine Publikation des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute e.V. – AsKI. Hrsg. von Volkmar Hansen, Ulrike Horstenkamp und Gabriele Weidle, Bonn 2011, S. 34-51.
  • Zwischen Antikenstudium und Meisterklasse. Der Unterrichtsalltag an der Münchner Kunstakademie im 19. Jahrhundert. In: Ateny nad Izarą. Malarstwo monachijskie. Stuida i szkice / Athen an der Isar. Münchner Malerei. Studien und Skizzen. Hrsg. von Eliza Ptaszynska, Suwałki 2012, S. 23 – 45.
  • Galerie Heinemann. Die wechselvolle Geschichte einer jüdischen Kunsthandlung zwischen 1872 und 1938. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums. Hrsg. von G. Ulrich Großmann, Nürnberg 2012, S. 69 – 84.
  • „Ein Tadel wurde nie ausgesprochen“. Prinzregent Luitpold als Freund der Künstler. In: Prinzregent Luitpold von Bayern. Ein Wittelsbacher zwischen Tradition und Moderne. Hrsg. von Ulrike Leutheusser und Hermann Rumschöttel, München 2012, S. 151 – 176.

Gremien

Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Archive der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin;
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie e.V.;
Mitglied im Verband der deutschen Archivarinnen und Archivare e.V.;
Mitglied des Arbeitskreis Archive der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V.