PD Dr. Esther Meier

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin 


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Tel. 0911 1331-327

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Vita

  Studium der Kunstgeschichte, Neueren Deutschen Literatur und Christlichen Archäologie in Marburg, Berlin und Rom
2003 Promotion, Universität Marburg
2004-2005 Wissenschaftliche Assistentin, Universität Heidelberg
2006 DAAD-Forschungsstipendium, Amsterdam
2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Münster, SFB 496 Teilprojekt A4: „Die Messe im späten Mittelalter: Symboltheorie, zeremonielle Praxis und soziale Kommunikation“
2007-2009 TU Dortmund, Forschungsprojekt, gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung: „Joachim von Sandrart. Ein Calvinist im Spannungsfeld von Kunst und Konfession“
2009 Habilitation, TU Dortmund
2010-2012 Universität Halle-Wittenberg, Forschungsprojekt, gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung: „Kontext als Prozess. Sakralkunst am Hof zu Dresden“
2012-2017 TU Dortmund, Lehrkraft für besondere Aufgaben und „Eigene Stelle“ / Forschungsprojekt, gefördert von der DFG: „Nach dem Bildersturm: Die Ausstattung katholischer Kirchen in Augsburg, Antwerpen und den nördlichen Niederlanden. Eine komparatistische Studie“
2016 Universität Gießen, Professurvertretung
seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanischen Nationalmuseum

Forschungsschwerpunkte

 

  • Kunst, Theologie und Frömmigkeit im späten Mittelalter
  • Kunst und Konfession in der Frühen Neuzeit im deutschsprachigen Raum und in den Niederlanden
  • Künstlerbiografien der Frühen Neuzeit

Aktuelle Projekte

 

Publikationsliste

 

Monographien

 

  • Die Gregorsmesse. Funktionen eines spätmittelalterlichen Bildtypus, Köln u.a. 2006.
  • Kunstproduktion in den Franziskanerklöstern zu Korbach und Meitersdorf (Dortmunder Schriften zur Kunst / Studien zur Kunstgeschichte, Bd. 1; Waldeckische Forschungen, Bd. 15), Norderstedt 2008.
  • Handbuch der Heiligen, Darmstadt 2010.
  • Joachim von Sandrart. Ein Calvinist im Spannungsfeld von Kunst und Konfession, Regensburg 2012.
  • Sakralkunst am Hof zu Dresden. Kontext als Prozess, Berlin 2015.

 

Herausgeberschaft

 

  • zusammen mit Nils Büttner, Grenzüberschreitung. Deutsch-Niederländischer Kunst- und Künstleraustausch im 17. Jahrhundert, Marburg 2011.
  • Reihe „ars ecclesia: Kunst vor Ort“ (zusammen mit Barbara Welzel): „dergleichen man in Teutschland noch nicht gesehen“. Die Deckengestaltung der Idsteiner Unionskirche (ars ecclesia: Kunst vor Ort, Bd. 1), Marburg 2014.
  • zusammen mit Birgit Kümmel, Die Marienkapelle in Frankenberg. Ein Wallfahrtsort im Wandel der Zeiten (ars ecclesia: Kunst vor Ort, Bd. 2), Marburg 2015.
  • zusammen mit Niklas Gliesmann, Altar und Bild im Dom zu Xanten (ars ecclesia: Kunst vor Ort, Bd. 3), Kromsdorf/Weimar 2017.
  • zusammen mit Birgit Kümmel, Die ehemalige Klosterkirche der Zisterzienserinnen in Netze (ars ecclesia: Kunst vor Ort, Bd. 4), Kromsdorf/Weimar 2017. 

 

Aufsätze

 

  • Die Titelkupfer der Frauenzimmer Gesprächspiele Harsdörffers, in: Morgen-Glantz. Zeitschrift der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft 10, 2000, S. 239–294.
  • Ein Manifest moderner Künstlerausbildung: Die Akademiebilder von Johann Heiß, in: Johann Heiß. Schwäbischer Meister barocker Pracht (Ausstellungskatalog Zeppelin-Museum Friedrichshafen), Friedrichshafen 2002, S. 126–139.
  • Die Gregorsmesse im Bildprogramm der Antwerpener Schnitzretabel, in: Das „Goldene Wunder“ in der Dortmunder Petrikirche. Bildgebrauch und Bildproduktion im Mittelalter (Dortmunder Mittelalter-Forschungen, Bd. 2), hg. von Barbara Welzel, Thomas Lentes und Heike Schlie, Bielefeld 2003, 2. Aufl. 2004, S. 183–199.
  • „Was hat der Kupferstecher unter den Malern zu thun?“ Ein Streit um die malerische Nachahmung der Natur, in: „... es ist die Wahl des Schönsten.“ Naturdarstellungen des 18. Jahrhunderts aus Marburger Sammlungen (Ausstellungskatalog Universitätsmuseum Marburg), Kassel 2004, S. 47–57.
  • Joachim von Sandrarts „LebensLauf“. Dichtung oder Wahrheit?, in: Marburger Jahrbuch für Kunstgeschichte 31, 2004, S. 205–239.
  • Der umschlossene Garten in der Kunstgeschichte – die Frage nach dem Drinnen und Draußen, in: Hortus conclusus. Ein geistiger Raum wird zum Bild (Ausstellungskatalog Galerie der Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst, München u.a.), hg. von Nele Ströbel und Walter Zahner, München 2006, S. 3–18.
  • Ikonographische Probleme: Von der „Erscheinung Gregorii“ zur „Gregorsmesse“, in: Das Bild und seine Erscheinung. Die Gregorsmesse im Mittelalter (KultBild. Visualität und Religion in der Vormoderne, Bd. 3), hg. von Thomas Lentes und Andreas Gormans, Berlin 2006, S. 38–57.
  • Die heilende Kraft des Angesichts Christi. Leprakranke und das Schweißtuch der Veronika, in: Gesund und krank im Mittelalter. Marburger Beiträge zur Kulturgeschichte der Medizin, hg. von Andreas Meyer und Jürgen Schulz-Grobert, Leipzig 2007, S. 125–144.
  • Die Kreuzgangverglasung von Kloster Steinfeld und die Biblia pauperum, in: Rheinische Glasmalerei. Meisterwerke der Renaissance (Ausstellungskatalog Museum Schnütgen Köln), hg. von Dagmar Täube, Köln 2007, S. 56–61.
  • Migrationsbewegungen. Malerei und Graphik, in: Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, Bd. 4: Spätgotik und Renaissance, hg. von Katharina Krause, München u.a. 2007, S. 402–426 (Lizensausgaben: WBG, Darmstadt; dtv, München).
  • Bild und Memoria im protestantischen Kirchenraum am Beispiel des Grabmals Philipps des Großmütigen und Christines von Sachsen in der Martinskirche zu Kassel, in: Konfessionen im Kirchenraum. Dimensionen des Sakralraums in der Frühen Neuzeit, hg. von Susanne Wegmann und Gabriele Wimböck, Korb 2007, S. 345–363.
  • Bilder einer Galerie: Johann Heinrich Schönfelds Fünf-Sinne-Zyklus, in: Erzbischof Guidobald Graf von Thun 1645–1688. Ein Bauherr für die Zukunft (Ausstellungskatalog Residenzgalerie Salzburg), hg. von Roswitha Juffinger u.a., Salzburg 2008, S. 319–326.
  • Nosce te ipsum. Schönfelds Fünf-Sinne-Zyklus, in: Marburger Jahrbuch 35, 2008, S. 139–152.
  • Die Wandmalereien in der ehemaligen Generalpräzeptorei der Antoniter zu Grünberg, in: Veröffentlichungen aus dem Museum im Spital Grünberg 3, 2009, S. 3–37.
  • Jenseits der Konfessionen. Sandrarts Beziehungen zu Schwärmern und Spiritualisten, in: Joachim von Sandrart. Ein europäischer Künstler und Theoretiker zwischen Italien und Deutschland. Akten des Internationalen Kolloquiums im Rahmen der Veranstaltungsreihe Rom und der Norden – Wege und Formen des künstlerischen Austauschs (Römische Studien der Bibliotheca Hertziana, Bd. 25), hg. von Sibylle Ebert-Schifferer und Cecilia Mazzetti di Pietralata, München 2009, S. 21–30.
  • Turning Towards God and Outward Action. The Priest in the Te igitur Initials in Medieval Mass Books, in: Iconography of Liturgical Textiles in the Middle Ages (Riggisberger Berichte, Bd. 18), hg. von Evelin Wetter, Riggisberg 2010, S. 79–88.
  • Das Kalvarienbergretabel des Korbacher Franziskaners. Rekonstruktion eines stilgeschichtlichen Problemfalls, in: „Neue Forschungen zur Alten Kunst“. Zum hundertjährigen Bestehen des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster (1908–2008) und seiner Mittelaltersammlung (= Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 85/86, 2007/08), Münster 2010, S. 89–107.
  • Der gehaltene Blick. Rembrandts „Emmausmahl“ von 1628/29, in: Sehen und Sakralität in der Vormoderne (KultBild. Visualität und Religion in der Vormoderne, Bd. 4), hg. von David Ganz und Thomas Lentes, Berlin 2011, S. 14–21.
  • Joachim von Sandrart zwischen Stadt und Hof, in: Grenzüberschreitung. Deutsch-niederländischer Kunst- und Künstleraustausch im 17. Jahrhundert, hg. von Nils Büttner und Esther Meier, Marburg 2011, S. 149–163.
  • Kunstproduktion in Franziskanerklöstern, in: Franziskus. Licht aus Assisi (Ausstellungskatalog Diözesanmuseum Paderborn), hg. von Christoph Stiegemann u.a., München 2011, S. 327–330.
  • Der offene Himmel. Theologie und Gestalt des Bildprogramms der Stiftskirche zu Waldhausen, in: Acta historiae artis Slovenica 16, 2011 (Baroque Ceiling Painting. Public and Private Devotion in the Towns of Central Europe and Northern Italy), S. 117–125.
  • Altarbild – Ritus – Gebrauch: Gregor der Große und die Messe im späten Mittelalter und nach dem Tridentinum, in: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 30, 2011, S. 45–61.
  • Von der Reichweite des Sehens: Neuzeitliche Altarbilder in Franziskanerkirchen, in: Kunst. Von den Anfängen bis zur Gegenwart (Geschichte der Sächsischen Franziskanerprovinz, Bd. 5), hg. von Roland Pieper, Paderborn u.a. 2012, S. 451–467.
  • Kunst und Konfession in der Teutschen Academie, in: Unter Minervas Schutz. Bildung durch Kunst in Joachim von Sandrarts Teutscher Academie (Ausstellungskatalog Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel), hg. von Anna Schreurs, Memmingen 2012, S. 55–60.
  • Joachim von Sandrarts Vermächtnisse, in: Künstler und der Tod. Künstlertestamente vom Mittelalter bis zur Gegenwart als Quellen der Kunst- und Sozialgeschichte, hg. von Nicole Hegener und Kerstin Schwedes, Würzburg 2012, S. 197–212.
  • Ich zeichne – ich malte – ich habe gemalt. Cartellino und kontextualisiertes Selbstportrait im Werk Joachim von Sandrarts, in: Der Künstler und sein Werk. Signaturen europäischer Künstler von der Antike bis zum Barock, hg. von Nicole Hegener, Petersberg 2013, S. 288–297.
  • Der Vermittler. Engelaltäre und ihre Verbreitung, in: Barocke Kunst und Kultur im Donauraum. Beiträge zum Internationalen Wissenschaftskongress 9.–13. April 2013 in Passau und Linz, hg. von Karl Möseneder, Michael Thimann und Adolf Hofstetter, Petersberg 2014, S. 448–457.
  • Die Idsteiner Bilderdecke im Kontext der Deckenmalerei des 17. Jahrhunderts, in: „dergleichen man in Teutschland noch nicht gesehen“. Die Deckengestaltung der Idsteiner Unionskirche (ars ecclesia: Kunst vor Ort, Bd. 1), hg. von Esther Meier, Marburg 2014, S. 9–17.
  • Bildzerstörung als Bildschaffung: Aspekte des Ikonoklasmus, in: Die Marienkapelle in Frankenberg. Ein Wallfahrtsort im Wandel der Zeiten (ars ecclesia: Kunst vor Ort, Bd. 2), hg. von Birgit Kümmel und Esther Meier, Marburg 2015, S. 63–72.
  • „Du sollst nicht …“. Bilddidaxe in einem reformierten Klarissenkonvent, in: Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft 67, 2015, S. 47–63.
  • Übermalungen. Jacob Jordaens’ Selbstbildnisse, in: Lebens/Bilder (Dortmunder Schriften zur Kunst / Studien zur Kunstgeschichte, Bd. 7), hg. von Klaus Schenk und Barbara Welzel, Norderstedt 2016, S. 109–133 Orte des Heils: Das Antoniusretabel von Jan Baegert, in: Altar und Bild im Dom zu Xanten (ars ecclesia: Kunst vor Ort, Bd. 3), hg. von Niklas Gliesmann und Esther Meier, Kromsdorf/Weimar 2017, S. 45–54.
  • Markierung von Sakralräumen: Die Selbstbildnisse des Korbacher Franziskaners, in: Mittelalterliche Retabel in Hessen, hg. von Klaus Niehr, Jochen Sander und Ulrich Schütte, Petersberg 2017 (eingereicht) (auch abgedruckt in: Geschichtsblätter für Waldeck 103, 2015, S. 8–24).

GNM Highlight
aus der Dauerausstellung