Dr. Ursula Peters

Leiterin der Sammlungen 19. und 20. Jahrhundert

 

Kontaktdaten 

Tel. 0911 1331-176

E-Mail

Vita

Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Philosophie

1978 Promotion im Fach Kunstgeschichte an der Albertus-Magnus-Universität zu Köln. Thema der Dissertation: Form und Gehalt des fotografischen Bildes in Deutschland 1839-1900
1978-1979 Volontariat am Wallraf-Richartz-Museum/Museum Ludwig, Köln
1979-1987 Leiterin des Kunst- und Museumsvereins Wuppertal sowie Betreuung der Graphischen Sammlung des Von der Heydt-Museums
Seit 1987 Leiterin der Sammlung Kunst 19. und 20. Jahrhundert
Seit 2007 Leiterin der Sammlung Kunst 1800 bis 1945

Forschungsschwerpunkte

  • Kunst nach 1945 in Deutschland mit Berücksichtigung der verschiedenen Tendenzen in den deutschen Besatzungszonen
  • Kunst- und Kulturgeschichte in Deutschland im 19. Jahrhundert mit Berücksichtigung nationaler und nationalistischer Tendenzen im Bereich der Alltagskultur
  • Die Idee des Internationalen in der deutschen Kunst von der Epoche der Französischen Revolution bis zu Weimarer Republik

Publikationsliste

  • Stilgeschichte der Fotografie in Deutschland 1939–1900. (DuMont Buchverlag) Köln 1979.
  • „In unnachahmlicher Treue“. Photographie im 19. Jahrhundert. Ihre Geschichte in den deutschsprachigen Ländern. Ausst.Kat. Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln. Hrsg. zusammen mit Siegfried Gohr u.a. Köln 1979.
  • Treffpunkt Parnass Wuppertal 1949–1965. Ausst.Kat. Kunst- und Museumsverein Wuppertal. Köln 1980 (Katalogbearbeitung).
  • Kataloge einer Ausstellungstrilogie zu Fragen der Alltagskultur in der Gegenwartskunst. Hrsg. zusammen mit Georg F. Schwarzbauer im Auftrag des Kunst- und Museumsvereins Wuppertal:1. Fluxus - Aspekte eines Phänomens (1982). 2. Die sich verselbständigenden Möbel. Objekte und Installationen von Künstlern (1985). 3. Vom Essen und Trinken. Darstellungen in der Kunst der Gegenwart (1987).
  • Ruth Hallensleben. Frauenarbeit in der Industrie. Fotografien aus den Jahren 1938–1967. Berlin 1985 (Herausgabe und Bearbeitung).
  • Niederländische Graphik des 16. und 17. Jahrhunderts aus dem von der Heydt-Museum Wuppertal. Wuppertal 1985.
  • Deutsche Graphik des Klassizismus und der Romantik aus dem Bestand der Graphischen Sammlung des Von der Heydt-Museums. Wuppertal 1989 (Katalogbearbeitung zusammen mit Antje Zimmermann).
  • Sitzgelegenheiten. Bugholz- und Stahlrohrmöbel von Thonet. Bearb. von Ursula Peters/Claus Pese, Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 1989.
  • Künstlerleben in Rom. Bertel Thorvaldsen (1770–1844), der dänische Bildhauer und seine deutschen Freunde. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 1991 (Katalogbearbeitung).
  • Internationale Sprachen der Kunst. Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen der Klassischen Moderne aus der Sammlung Hoh. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg 1998 (Katalogbearbeitung).
  • Moderne Zeiten. Die Sammlung 20. Jahrhundert (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 3). Nürnberg 2000.
  • Außerdem Kataloge, Buch- und Aufsatzveröffentlichungen zum Thema Fotografie, Malerei, Skulptur, Installationskunst, Kunstgewerbe und Inneneinrichtung 19./20. Jahrhundert.

  • Köstliche Pomeranze und Bildungsfrucht. Joseph Abels Porträt der Gräfin Fries mit ihren Kindern. In: Die Frucht der Verheißung. Zitrusfrüchte in Kunst und Kultur. Bearb. von Yasmin Doosry, Christiane Lauterbach, Johannes Pommeranz. Begleitband zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum. Nürnberg 2011, S. 164–168.
  • „Kunst aus Blut und Boden“. Georg Günthers „Erntepause“ auf der „Großen Deutschen Kunstausstellung 1938“. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2011, S. 167–174.
  • Wandschmuck im Fliegerhorst Giebelstadt. Lena Körschners „Heimkehr vom Feld“. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2011, S. 175–182.
  • Ein Objektkasten von Jean Peyrissac im Bauhaus-Raum. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 28, 2011, S. 9—13.
  • Adolf Reichs Gemälde „Um Haus und Hof“ und Walter Mehrings „Müller“-Roman. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 28, 2011, S. 14—16.
  • Erinnerungen an drei Weltausstellungen: Tasse der Firma Green mit Ansicht des Crystal Palace (London 1851) – Karl von Pilotys „Thusnelda im Triumphzug des Germanicus“ (Wien 1873) – Paul McCarthys „Chocolate Nose Bar“ (Hannover 2000). In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 30, 2011, S. 2—8.
  • „Vorimpressionistische“ Perspektiven. Der Dresdner Spätromantiker Christian Gille in der Sammlung 19. Jahrhundert. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 30, 2011, S. 12—16.
  • Kunst ohne Grenzen. Christian Krucks Keramikskulptur aus der Sammlung Dr. Gerhard Mammel und Marino Marinis „Il Guerriero – Der Reiter“ vor dem alten Museumseingang. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 31, 2011, S. 1—7.
  • Sammlung 19. Jahrhundert/ Sammlung 20. Jahrhundert. In: Germanisches Nationalmuseum. Führer durch die Sammlungen. Bearb. von Frank Matthias Kammel, Thomas Brehm, Claudia Selheim. Nürnberg 2012/engl. Ausgabe: Guide to the Collections, S. 173–180, 189–196.
  • Phantastische Tasse. Ein Objekt der 1970er Jahre von Ursi Luginbühl aus der Sammlung künstlerischer Keramik von Dr. Gerhard Mammel. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 32, 2012, S. 12–14.
  • Bowlenkelle in Stil des Neurokoko. Ein Produkt der Württembergischen Metallwarenfabrik, Geislingen an der Steige. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 32, 2012, S. 15–16.
  • Galanter Stil in der Belle Époque. Pfeffer- und Salznäpfe im Stil des Neurokoko. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 33, 2012, S. 1–4.
  • „Chryselephantin“ – göttlich schön! Vitrinenfigürchen um 1910: „Kind mit Katze“ und „Galantes Paar“. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 34, 2012, S. 17–20.
  • Die Kunst des Vorlegens. Zu einem französischen Tranchierbesteck des späten 19. Jahrhunderts aus ehemals Berliner Besitz und den Freuden der „Trincier-Kunst“. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 35, 2012, S. 8–12.
  • Puppen-Déjeuner in Bleu, um 1850/60. Ein Service für traute Puppentreffen. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 35, 2012, S. 13–16.
  • Beiträge in: Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500–1800. Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller, Ralf Schürer. Begleitband zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum. Nürnberg 2013, S. 283, 284–285, 286–287.
  • Präsent der deutschen Kaiserin Auguste Viktoria. Tintenlöscher mit Porzellanbild der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 36, 2013, S. 1–5.
  • Wandschmuck Nürnberger Bürger um 1800. Ansichten Pompejis und Porträts von Regine und Nicolaus Sörgel aus der Schenkung Seyboth. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 37, 2013, S. 8–14.
  • Weitsichtige Unternehmer. Porträts der Familie des Nürnberger Textilkaufmanns Friedrich Erhard Solger (1765-1844) aus der Schenkung Seyboth. In: Kulturgut. Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 37, 2013, S. 14–16.
  • Adressmappe aus der Galanteriewarenfabrik Charles Girardet, Wien. Ein Ehrengeschenk für Amalie Haizinger zum 10-jährigen Bühnenjubiläum 1856 am Wiener Burgtheater. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 38, 2013, S. 4–8.
  • Zierliche Eleganz für süße Köstlichkeiten. Konfitürenbesteck von P. Bruckmann & Söhne, Heilbronn, erworben vor 1907 bei den Juwelieren Gebrüder Eichert, Koblenz, und europäisch vereinigte Küchenkünste. In: Kulturgut. Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums, H. 39, 2013, S. 11–15.