Roland Schewe M.A.

Restaurator und Kunsthistoriker am Institut für Kunsttechnik und Konservierung (IKK) für Waffen und wissenschaftliche Instrumente

 

Kontaktdaten 

Tel. 0911 1331-272

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Vita

1987-1993 Studium der Mittleren- und Neueren Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie an der Ruhr-Universität Bochum und der Friedrich-Alexander Universität Erlangen Nürnberg
1988–1991 Restauratorenausbildung in den Fachrichtungen Kunsthandwerk, Archäologie, Wissenschaftliche Instrumente und Waffen an der Fachschule für Restaurierungstechnik Schloss Lüttinghof Gelsenkirchen, dem Schweizerischen Landesmuseum Zürich, dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege Nürnberg, dem GNM
Seit 1991 Restaurator für Wissenschaftliche Instrumente, Waffen, Medizinhistorische Objekte und Pharmazie am GNM
1997 Konzeption und Planung der Ausstellungen: „Das Nützliche vollkommen gestalten. Eßbestecke von Carl Pott“ und „Europäische Eßbestecke aus acht Jahrhunderten. Von Bauerntisch und Fürstentafel“

Forschungsschwerpunkte

  • Nürnberger Klappsonnenuhren vom 15. -19. Jahrhundert;
  • Frühe Artillerie-Instrumente. Empirische Erfahrungen und ballistische Gesetzmäßigkeiten;
  • Besonderheiten der Nürnberger Messingverarbeitung in Mittelalter und Neuzeit;
  • Sriptura- und Pictura-Relationen mittelalterlicher Mappae Mundi

Aktuelle Projekte

Early Artillery Instruments – Art Technology and Material Sources. Gemeinsam mit Mathematisch Physikalischen Salon Dresden  
Behaim-Globus: Digitalisierung und Neuedition. Digitalfotografische Erfassung und Erstellung eines 3D-Computermodells des Behaim-Globus  
Der Henlein-Uhrenstreit. Ist die Henlein-Uhr tatsächlich die „Älteste Taschenuhr der Welt“?   

 

Publikationsliste

  • Das Gestell des Behaim-Globus. In: Focus Behaim Globus. Bd. 1: Aufsätze. Bearb. von Johannes Willers, Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. 2 Bde. Nürnberg 1992, S. 279–288.
  • (mit Brigitte Haas): Byzantinische Gürtelbeschläge im Germanischen Nationalmuseum, In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums. Nürnberg 1993, S. 255–273.
  • Das Gestell des Behaim-Globus. Konstruktion und Kontext, In: Restauro 99, Nr. 3, 1993, S. 188–194.
  • Eine Steinschloßflinte für die adelige Dame. Funktionale Besonderheiten einer Jagdwaffe. In: Monatsanzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Nr. 166, Januar 1995, S. 8–9.
  • Zwischen Kunsthandwerk und Industrie. Eßbestecke von Carl Pott im Vergleich zwischen Unikat und Serienprodukt. In: Monatsanzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Nr. 193, April 1996, S. 2–5.
  • Eine Zahnradfräsmaschine mit Teilscheibe für Uhrmacher. In: Monatsanzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Nr. 184, Juli 1996, S. 4–7.
  • Von Tischzuchten und Trincier-Büchlein. Aspekte zur europäischen Tischkultur aus Benimm- und Verhaltensschriften. In: Monatsanzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Nr. 194, Mai 1997, S. 4–5.
  • Beiträge in: Schätze und Meilensteine deutscher Geschichte aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Nürnberg 1997, hier S. 38 (Topfhelm); S. 40 (Handbüchse); S. 53 (Turmuhr mit Stundenschlag); S. 74 (Klappsonnenuhr mit Landkarte); S. 88 (Torquetum); S. 89 (Zwei Radschloßpistolen); S. 95 (Harnisch für das Fußturnier); S. 103 (Geschützaufsatz); S. 107 (Hifthorn des Herzogs Julius von Braunschweig); S. 123 (Jagdbüchse mit Radschloß); S. 169 (Scheibenpistolen mit Perkussionsschlössern).
  • Zahn um Zahn, In: Klassik Uhren 5/97, 1997, S. 42–46.
  • Eine Nürnberger Klappsonnenuhr, Teil 1: Die besonderen Materialwertigkeiten der exotischen Werkstoffe. In: Weltkunst 71, Nr. 15, 2001, S. 2399–2401.
  • Beiträge in: Anti-Aging für die Kunst. Restaurieren – Umgang mit den Spuren der Zeit (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum 6. Veröffentlichung des Instituts für Kunsttechnik und Konservierung im Germanischen Nationalmuseum 7). Hrsg. von Arnulf von Ulmann. Nürnberg 2004, hier S. 109–111 (Über die Korrosion von Metallen); S. 125–127, Kat.Nr. 11 und 12 (Leidener Flasche); S. 181–183, Kat.Nr. 66 (Unterarmschild) und Kat.Nr. 67 (Halber Harnisch).
  • Beschreibung einer neu entdeckten und außergewöhnlichen Nürnberger Klappsonnenuhr von Thomas Tucher. In: Deutsche Gesellschaft für Chronometrie 43, 2004, S. 153–167.
  • Beiträge in: Stets das richtige Maß. Vom Bratwurstmaß zur Umweltanalytik. Geschichte und Tätigkeiten der Umweltanalytik Nürnberg. Beschreibung der Exponate. Hrsg. von der Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg. Nürnberg 2007, hier S. 64 (Trommelmikroskop und Wurstmaß); S. 66 (Balkenwaage); S. 67 (Federwaage und Zwei Eichgewichte 10 und 25 Nürnberger Pfund); S. 69 (Ausfluss-Stutzen und Drei Eichmaße); S. 72 (Mörser aus Serpentin); S. 73 (Destilliergefäß mit gebogenem Hals); S. 74 (Alembik und Retorte mit Korb); S. 75 (Kühlschlange).
  • Beiträge in: Mythos Burg. Bearb. von G. Ulrich Großmann/Martin Baumeister/Birgit Friedel/Anja Grebe, Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Dresden/Nürnberg 2010, hier S. 86–87, Kat.Nr. 3.4 (Reiterharnisch mit Wechselstücken); S. 251–252, Kat.Nr. 6.19 („Unritterliche“ Fernwaffen); (zusammen mit Martin Baumeister) S. 252–253, Kat.Nr. 6.20 („Unritterliche“ Nahkampfwaffen); S. 258–259, Kat.Nr. 6.27 (Handbüchse); S. 269–270, Kat.Nr. 6.43 (Zwei Armbrustbolzen mit Brandsatz).
  • Eine Meilen-Säule mit Mohrenkopf aus dem Volkamer-Umkreis, In: Die Frucht der Verheißung. Zitrusfrüchte in Kunst und Kultur. Bearb. von Yasmin Doosry/Christiane Lauterbach/Johannes Pommeranz, Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2011, S. 264–268.
  • A large and rare Thomas Tucher ivory tryptich sundial, pre 1645, in: Bonhams Catalouge, Auction 19798, 3th May 2012, Fine Mechanical Music & Scientific Instruments, p. 58-59.
  • (mit Gabriel Meyer, Matthias Nuding und Markus Raquet): Als Replikat erkannt. Der Siegelstempel der Universität Heidelberg von 1386 im Germanischen Nationalmuseum. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums [2013].
  • Miniaturmodell des Nationaldenkmals auf dem Niederwald. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums [2013].