Luxus in Seide. Mode des 18. Jahrhunderts

05.07.2018 - 06.01.2019



Im Fokus dieser Sonderausstellung steht eine exquisite Neuerwerbung des GNM: ein einteiliges Seidenkleid der 1760er Jahre aus reich gemusterter Seide in der seltenen Silhouette einer Taillen-Andrienne.

Diese damals hochmodische Sonderform einer "Robe à la française" sowie ein gleichzeitig entstandener Reifrock mit Fischbeinaussteifung wurden kürzlich aus mitteldeutschem Familienbesitz erworben und werden nun erstmalig öffentlich präsentiert.

Weitere Exponate aus den Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums, darunter zahlreiche Accessoires und bildliche Darstellungen, veranschaulichen die Komplexität der höfischen Damenmode des 18. Jahrhunderts. So erschließt sich dem Besucher die kulturhistorische Bedeutung der Mode im 18. Jahrhundert, die der Standesrepräsentation diente und gleichzeitig hohen wirtschaftlichen Wert besaß.

Objekte der Ausstellung (Auswahl)

Seidenkleid, um 1760
Vorstecker, 1. Drittel 18. Jh.
Haube, 2. Hälfte 18. Jh.
Paar Schuhe, Mitte 18. Jh.
Schmuckset mit Collier und 2 Nadeln, vermutl. Nürnberg 1784
Kokardenfächer, um 1760
GNM Highlight
aus der Dauerausstellung