Dr. Fabian Brenker

Wissenschaftlicher Volontär in der Sammlung Wissenschaftliche Instrumente und Medizingeschichte, Waffen und Jagdkultur

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Vita

2010–2013 Bachelor-Studium Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters sowie Geschichtswissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen
2013–2015 Master-Studium Interdisziplinäre Mittelalterstudien an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
2016–2019 Doktoratsstudium Mittelalter- und Neuzeitarchäologie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Rezeption von Turnieren und Lanzenspielen in Wohn- und Sachkultur. Ab- und Vorbilder einer Elite im 14.–16. Jahrhundert)
2016–2018 Promotionsstipendiat des Cusanuswerks e. V.
Seit 2019 Wissenschaftlicher Volontär am GNM

Forschungsschwerpunkte

  • Materielle Kultur und Kulturgeschichte des Mittelalters
  • Kleidung, Waffen und Rüstungen des 8. bis 16. Jahrhunderts
  • Technik und Handwerk im Mittelalter
  • profane Kunst des Mittelalters
  • Erkenntnistheorie, Interdisziplinarität

Publikationsliste

  • Beiträge in GNM_Blog ab 2020
  • Eine zündende Idee. Das Döbereiner Platin-Feuerzeug. in: KulturGut – Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums 64, 1/2020, 1–3.
  • Mit Hebel und Gewinde gegen Zahnschmerzen. Ein „Pelikan“ aus der Nürnberger Messerschmiede Hammon. in: KulturGut – Aus der Forschung des Germanischen Nationalmuseums 64, 1/2020, 4–7.
  • Europäische Schilde des Mittelalters in Sperrholzbauweise. In: Schilde des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit, hrsg. von Raphael Beuing und Wolfgang Augustyn. Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München 46 = Schriften der Forschungsstelle Realienkunde 4 (Passau 2019) S. 97–112.
  • Turnierbilder als Raumschmuck auf Burgen in der Schweiz und in Tirol. in: Zeune, Joachim (Hrsg.), Adelskulturen auf Burgen. Kolloquium des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Burgenvereinigung Brixen 2017. Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung e. V. B16 (Braubach 2019) S. 100–108.
  • (mit Steffen Kremer und Christoph Merzenich) Wiederentdeckte mittelalterliche Wandmalereien aus Artins (Frankreich) im Deutschen Burgenmuseum auf der Veste Heldburg. in: Kunstchronik – Monatsschrift für Kunstwissenschaft, Museumswesen und Denkmalpflege 72/4 April 2019, S. 190–196.
  • Drachentöter, Minneritter, Turnierhelden, Feldherren und Parteigänger. Überlegungen zur Ikonografie von Bodenfliesen und reliefierten Kacheln des 14. Jahrhunderts mit Ritter- und Turniermotiven. in: Stadler, Harald/Obojes, Lisa (Hrsg.), Keramik zwischen Werbung, Propaganda und praktischem Gebrauch. Beiträge des 50. Internationalen Symposiums Keramikforschung in Innsbruck 2017. Nearchos 23 (Innsbruck 2018) S. 471-490.
  • (mit Elias Flatscher) Der sogenannte Eiskeller von Schloss Tirol – ein Zeugnis spätmittelaltlerlicher Kühltechnik?. in: Stadler, Harald/Flatscher, Elias (Hrsg.): Schloss Tirol 3. Archäologie. Die archäologischen Befunde und Funde (Bozen 2018) S. 218–227.
  • Entwicklung und Herstellung der Armbrustabzüge aus Geweih, in: Jahrblatt der Interessengemeinschaft Historische Armbrust 2017, S. 6–17.
  • Textilreinigung in der Bronzezeit. Versuch einer Rückprojektion historischer Waschrezepte, in: Plattform – Zeitschrift des Vereins für Pfahlbau- und Heimatkunde e.V. 23/24, 2016, S. 96–101.
  • Waschen und Fleckenentfernung von Textilien um 1500, in: Experimentelle Archäologie in Europa Bilanz 2016, S. 83–96.
  • Hölzerne Armbrustwinden im Hoch- und Spätmittelalter, in: Jahrblatt der Interessengemeinschaft Historische Armbrust 2016, S. 157–169.
  • Unzurechnungsfähig. Einige historische und kostümkundliche Überlegungen zur Tunika im Bamberger Domschatz, in: 151. Bericht des Historischen Vereins Bamberg, 2015, S. 37–58.
  • (mit G. Ulrich Großmann) Die älteste Abbildung von Hocheppan auf Burg Freudenstein, in: ARX 1/2015, S. 50–56.
  • Hochmittelalterliche Beleuchtungsformen im deutschen Südwesten. Ein interdisziplinärer Blick auf die profane Sachkultur des 12. und 13. Jahrhunderts, in: Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters 42, 2014, S. 159–202.
  • Living History und Wissenschaft. Einige Überlegungen zur jeweiligen Methode, deren Grenzen und Möglichkeiten der gegenseitigen Ergänzung, in: Experimentelle Archäologie in Europa Bilanz 2014, S. 177–186.