Adlerfibel

Datierung: Völkerwanderungszeit, um 500 n. Chr. 
Fundort: Domagnano (San Marino)
Material: Gold, Silber, Bronze, Almandin, Lapislazuli, Elfenbein, Kitt
Inventarnummer: FG1608

Ist die Adlerfibel ein Einzelstück?

Die Fibel gehört zu einer größeren weiblichen Schmuckausstattung, die 1892 beim Roden von Weinstöcken gefunden wurde. Weitere Bestandteile sind etwa eine zweite, formgleiche Adlerfibel mit entgegengesetzter Blickrichtung, eine Bienenfibel, Ohrringe, Anhänger eines Colliers und eine Haubennadel.

Wo sind die übrigen Schmuckstücke ausgestellt?

Der größte Teil des Schmucks gehört dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, mehrere Stücke besitzt auch das British Museum in London. Die zweite Adlerfibel befindet sich im Louvre Abu Dhabi, weitere Einzelstücke am Metropolitan Museum in New York sowie in Sammlungen in Turin und San Marino.

Wie wurde die Fibel getragen?

Wie moderne Sicherheitsnadeln dienten Fibeln zum Verschließen und Befestigen von Gewändern. Die beiden Adlerfibeln wurden aufrecht an den Schultern getragen, wohl mit zueinander gewandten Schnäbeln. Wie auf der Rückseite angebrachte Ösen verraten, waren sie mit einer Zierkette verbunden.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Forschungsdatenbank des GNM

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