Zink, 16./17. Jahrhundert; Bassposaune in Es, 1612 (Details)

Forum Historische Musikinstrumente - Zinken und Posaunen

23. – 26. Januar 2013

 

Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum und Hochschule für Musik Nürnberg
Ort: Germanisches Nationalmuseum, verschiedene Räume
Information: Dr. Katharine Leiska

 

Im Jahr 2013 stehen Zinken und Posaunen im Fokus des Forums Historische Musikinstrumente. Eingeleitet wird das mehrtägige Programm durch ein Konzert der Reihe Musica Antiqua (23. Januar), veranstaltet vom Bayerischen Rundfunk - Studio Franken und dem Germanischen Nationalmuseum in Kooperation mit der Hochschule für Musik Nürnberg. Am folgenden Tag (24. Januar) referieren Musiker, Instrumentenbauer, Restauratoren und Musikwissenschaftler über die Instrumente und ihre Musik. Anschließend geben Bruce Dickey, Charles Toet und Henning Wiegräbe Workshops und Meisterkurse in den Räumen des Germanischen Nationalmuseums (25. und 26. Januar). In die Meisterkurse können Museumsbesucher kostenfrei hineinhören, die Kurse enden mit einem Abschlusskonzert.

Die Veranstaltungen sind gegen den üblichen Eintrittspreis (Museumseintritt bzw. Konzertkarte) offen für alle Interessierte, der Eintritt zum Abschlusskonzert ist frei. Die passive Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Für die aktive Teilnahme an den Workshops und an den Meisterkursen ist eine Anmeldung erforderlich.

 

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Tafelbild der Augsburger Bäckerknechte, 17. Jh. (?), Bäckerinnung Augsburg

Die Zunft zwischen historischer Forschung und musealer Repräsentation

30. Mai – 1. Juni 2013

Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Aufseß-Saal
Information: Dr. Anke Keller (Telefon +49(0)911 1331-174)
Anmeldung: Bitte melden Sie sich verbindlich bis 10. Mai 2013 an unter zunfttagung@gnm.de

Es werden keine Tagungsgebühren erhoben.

Vom 21. März bis 7. Juli 2013 präsentiert das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg die große Sonderausstellung Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800. Sie bietet den Rahmen für die interdisziplinäre Tagung "Die Zunft zwischen historischer Forschung und musealer Repräsentation". Das zünftige Handwerk hat durch die Forschung in den letzten Jahrzehnten eine neue Würdigung erfahren. Noch offene Fragen stellen sich unter anderem im Zusammenhang mit den zahlreich überlieferten dinglichen Hinterlassenschaften der Zünfte. Welcher Quellenwert ist Ihnen beizumessen und wie ergänzen oder korrigieren sie die Aussagen der anderen Quellengattungen? Wie und mit welchen Zielen gehen die Hüter dieses Denkmalbestandes – die Museen – damit um, und welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch auch für die nichtmuseale Forschung? Kann museale Präsentation die zahlreichen Facetten des Phänomens Zunft in seiner chronologisch und regional bedingten Vielfalt überhaupt repräsentativ vermitteln?
 

Tagungsprogramm (PDF)

 

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Büste Johann Heinrich Pestalozzis, Johann Valentin Sonnenschein, Terrakotta, Zürich, um 1800 (Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum)

Charakterköpfe

Die Bildnisbüste in der Epoche der Aufklärung
 

11. – 13. September 2013


Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Aufseßsaal
Information: Dr. Frank Matthias Kammel und
Dr. Anna Pawlik
Anmeldung: Bitte melden Sie sich verbindlich bis 30. August an: charakterkoepfe@gnm.de

Es werden keine Tagungsgebühren erhoben.


Begleitend zur gleichnamigen Sonderausstellung (6.6.-6.10.2013) wird eine internationale Fachtagung das plastische Porträt am Ende des 18. Jahrhunderts behandeln, einer Epoche großer geistiger und politischer Spannungen und Umbrüche. Ca. 20 Wissenschaftler aus Museen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz behandeln u.a. Fragen zur Funktion von Porträtbüsten im privaten und öffentlichen Raum, die seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts leidenschaftlich geführte Debatte zur Physiognomik und Charakteristik sowie die florierende Wachsplastik. Einzelstudien beleuchten die Gleichzeitigkeit gegensätzlicher Stile, die sich in den Bildnissen von Regenten, Bürgern, Künstlern und Gelehrten zwischen Ideal und Individualität bewegen wie in kaum einer anderen Epoche.

Tagungsprogramm (pdf)

 

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Zwei Bestattete aus dem insgesamt fünf Beisetzungen umfassenden merowingerzeitlichen Gräberfeld des 7. Jh. von Großhöbing

Warlords oder Amtsträger?

Herausragende Bestattungen in der späten Merowingerzeit  


21. – 23. Oktober 2013

Veranstalter: Germanisches Nationalmuseum und das Institut für Archäologische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Abteilung Frühgeschichtliche Archäologie und Archäologie des Mittelalters (IAW)
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Aufseß-Saal
Information: Dr. Tobias Springer 

Die geplante Tagung wird sich der Fragestellung widmen, ob sich im archäologischen Befund Personengruppen ermitteln lassen, die zur Schwächung der Merowingerkönige vor der Übernahme der Macht durch deren Hausmaier, die Pippiniden, beitrugen. Untersucht wird der spezifische Grabbrauch, vor allem bei reich ausgestattetet Männerbestattungen, Mehrfach-Bestattungen, Grabhügeln in oder am Rande von merowingerzeitlichen Reihengräberfeldern und Separatnekropolen.

Tagungsprogramm und Anmeldemodalitäten (pdf)

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Sudetendeutscher Quickborn, Jugendblatt Nr. 6, Ausgabe 1933/34, Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels. Foto: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Monika Runge.

Grauzone

Das Verhältnis zwischen bündischer Jugend und Nationalsozialismus

 

8. – 9. November 2013

Veranstalter:
Germanisches Nationalmuseum
Ort: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Aufseß-Saal
Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 31. Oktober 2013 an bei:
Karin Weiskopf; Telefon: + 49 911 1331-198; E-Mail: k.weiskopf@gnm.de

Es werden keine Tagungsgebühren erhoben.

 

Vom 26. September 2013 bis zum 19. Januar 2014 zeigt das Germanische Natio­nalmuseum die Sonderausstellung Aufbruch der Jugend. Deutsche Jugendbewe­gung zwischen Selbstbestimmung und Verführung. In deren Kontext widmet sich die Tagung dem Verhältnis zwischen bündischer Jugend und Nationalsozialismus.

Die bündische Jugend war eine heterogene Bewegung, auch in politischer Hinsicht. In ihren Kreisen existierten alle Weltanschauungen und Vorbehalte, wie sie auch unter Erwachsenen in der Weimarer Republik zu finden waren. Der Politik maß sie in der Regel keine Priorität bei, hatte meist eine Abneigung gegen die Demokratie und wollte sich nicht von Parteien instrumentalisieren lassen. Die bürgerliche Jugendbewegung hat den Nationalsozialismus zwar nicht vorberei­tet, doch mit ihm verband sie eine Sehnsucht nach einem neuen „Reich“, einer „Volksgemeinschaft“ und einem charismatischen „Führer“.

Es stellt sich also die Frage nach ideengeschichtlichen Verbindungslinien, Kontinui­täten und Brüchen, Nähe und Distanz sowie nach Anpassung und Widerstand zwi­schen der bündischen Jugend und der Hitlerjugend beziehungsweise dem National­sozialismus.

 

In Kooperation mit dem dokumentationszentrum reichsparteitagsgelände der stadt nürnberg sowie dem Friedrich-Meinecke-Institut an der Freien Universität Berlin.

Tagungsprogramm