Fragen und Antworten

Warum heißt das Museum »germanisch«?

Das Museum wurde 1852 gegründet, um die Kultur des »germanischen Kulturraums« zu dokumentieren. Darunter sind im 19. Jahrhundert die Gebiete zu verstehen, in denen früher deutsch gesprochen wurde – das Studienfach »Germanistik« leitet sich ebenfalls davon ab. Vor dem Hintergrund der gescheiterten politischen Einigung der deutschen Staaten im Jahr 1848 sollte mit der Museumsgründung die Einheit des deutschsprachigen Kulturraums dokumentiert werden – im beginnenden Zeitalter der Nationalstaaten war das kein Chauvinismus, sondern eine sehr fortschrittliche Konzeption.

Wer finanziert das Museum?

Die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg sind die Zuwendungsgeber des Germanischen Nationalmuseums. Es ist eine Stiftung öffentlichen Rechts und als außeruniversitäres Forschungsinstitut von gesamtstaatlicher Bedeutung in der Leibniz-Gemeinschaft vertreten. Diese evaluiert es in regelmäßigen Abständen.

Wie spende ich für das Museum?

Für kleine Spenden steht ein neben der Kasse Glaskasten. Größere Spenden können Sie uns als Mitglied oder Förderer zu kommenlassen. Wenn Sie Fragen zur Stiftung zur Förderung des Germanischen Nationalmuseums haben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Wo erhalte ich Informationen?

Sie können uns telefonisch unter 0911-1331-0 erreichen, Kartenvorbestellungen unter 0911-1331-201. Oder schicken Sie uns eine E-Mail Das Vierteljahresprogramm liegt an der Museumskasse aus und die aktuelle Version steht als Download zur Verfügung. Mitglieder und Förderer erhalten es mit der Post.

Wohin kann ich mich bei Kritik und Anregungen wenden?

Sie können sich schriftlich an uns wenden. Zum Kontaktformular
Wir freuen uns über Anregungen und werden auch Ihrer Beschwerde nachgehen und nach Möglichkeit dafür sorgen, dass der Missstand beseitigt wird. Grundsätzlich gilt: Auch bei uns arbeiten nur Menschen ...

Darf ich im Museum fotografieren?

In den Sammlungen dürfen Sie ohne Blitz und Stativ jederzeit kostenlos fotografieren. Nur, wenn Sie ein Stativ benutzen wollen, brauchen Sie eine Fotogenehmigung, die Sie in der Presseabteilung erhalten können. In den Sonderausstellungen ist das Fotografieren verboten, da die Leihgeber von Kunstwerken eigene Rechte an den Bildern haben. Sofern Sie für kommerzielle Zwecke fotografieren, ist auf jeden Fall eine Absprache mit der Presseabteilung nötig.

Wo erhalte ich Fotos von den ausgestellten Objekten?

Der Museumsshop führt eine große Anzahl an Postkarten ausgestellter Objekte. Für wissenschaftliche oder kommerzielle Zwecke wenden Sie sich bitte an die Fotostelle, die die Fotorechte verwaltet. Pressefotos erhalten Sie in unserem Pressecenter oder in der Presseabteilung.

Darf ich meine Tasche mit in die Ausstellung nehmen?

Wie in den meisten Museen gibt es eine Größenbeschränkung für Taschen. Sind sie größer als eine DIN A 4-Seite, gehört sie an die Garderobe oder in die Schließfächer. Bitte unterstützen Sie unsere Aufsicht, indem Sie Mäntel nicht über dem Arm tragen und Taschen nicht auf dem Rücken. Die Mitnahme von Speisen und Getränken in die Ausstellungsräume ist nicht erlaubt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Aufsicht oder an die Kasse.

Ist das Museum behindertengerecht?

Fast alle Bereiche der Sammlung können Sie mit dem Rollstuhl über Rampen und Aufzüge problemlos erreichen, manchmal allerdings nicht auf direktem Weg. Die Aufsicht hilft Ihnen gern weiter.

Hat das Museum einen Parkplatz? Gibt es Busparkplätze?

In direkter Umgebung, beispielsweise unter dem Kornmarkt, gibt es mehrere städtische Parkhäuser. Busparkplätze stehen in Grasersgasse direkt am Museum zur Verfügung. Hauseigene Parkplätze hat das Museum nicht.

Kann ich im Museum meine Geburtstagsfeier veranstalten?

Das Museum verfügt über mehrere Räumlichkeiten, die Sie für private Feste anmieten können. Ebenfalls gestaltet das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum Kindergeburtstage im Museum. Mehr Informationen

Wie viele Objekte gibt es in den Sammlungen?

Insgesamt besitzt das Museum 1,3 Millionen Objekte (inklusive die Bestände der Bibliothek und der Graphischen Sammlung). Davon sind etwa 25 000 ausgestellt.

Kann ich meine eigenen Objekte schätzen lassen?

Zweimal jährlich veranstaltet das Museum Begutachtungstage. Die Wissenschaftler und Restauratoren schauen sich Ihre Schätze genau an, ordnen sie kunsthistorisch ein und geben Ihnen Hinweise auf die bestmögliche Behandlung. Angaben zum Wert können nicht gemacht werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Wie komme ich an eine Führung?

Das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) hat ein umfangreiches Führungsprogramm erarbeitet, das Sie dem aktuellen Vierteljahresprogramm oder der Homepage des KPZ entnehmen können. Von Dienstag bis Samstag um 10.30 und 15 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 15 Uhr finden kostenlose Führungen zum Kennenlernen des Museums statt.
Darüber hinaus können Sie für Gruppen jederzeit Führungen buchen. Informationen und Buchungen unter Tel. 0911-1331-238.

Gibt es auch Audioguides?

Ja, die dafür nötigen Geräte können Sie an der Kasse ausleihen. Sie sind in Deutsch und Englisch erhältlich.

Warum ist das Museum montags geschlossen?

Der besucherfreie Montag dient der Wartung und Reinigung der Sammlungen sowie der Überprüfung der Objekte.