HEILIGE UND HASEN. BÜCHERSCHÄTZE DER DÜRERZEIT

10.07. - 12.10.2008
Um 1500 blühte in Nürnberg die Buchkultur gleich in mehrfacher Hinsicht: Albrecht Dürer schuf seine Holzschnittfolgen des Marienlebens und der Apokalypse ursprünglich als große gebundene Bücher. Buchmaler wie Albrecht und Nikolaus Glockendon oder Jakob Elsner statteten Prachthandschriften mit wertvollen Miniaturen aus. Und humanistisch orientiertes Bürgertum und Patriziat trugen gewaltige Privatbibliotheken zusammen. In der Ausstellung wird erstmals die Bandbreite des buchkünstlerischen Schaffens der Dürerzeit beleuchtet. Sie lässt den Bücher-Boom dieser Epoche mit seinen herausragendsten Beispielen neu entstehen. Viele Handschriften und Drucke werden erstmals öffentlich ausgestellt.

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