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PUBLIKATIONEN (alphabetisch gelistet)

Wanderland. Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns.
Wanderland. Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns. Hrsg. von Claudia Selheim, Frank Matthias Kammel und Thomas Brehm. Nürnberg 2018
384 Seiten
36 sw, 315 farbige Abb., Broschur, 27 x 22 cm
Best.-Nr.: 808
ISBN: 978-3-946217-17-6
Preis Museum: 39,-
Preis bei Versand und im Buchhandel: 52,-
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Wandern ist beliebt wie nie. Rund 40 Millionen genießen hierzulande Natur, Bewegung und Erholung an der frischen Luft. Der reich bebilderte Katalog und die Ausstellung spüren dieser Lust nach und fragen, wie sich das Wandern als Freizeitbeschäftigung in den letzten 200 Jahren veränderte. In über 25 Essays beschäftigen sich Experten mit unterschiedlichen Facetten des Wanderns. In den Blick genommen werden u.a. Motivationen, Infrastrukturen, Vermarktung, Wanderbewegungen, Wandern in Lied und Film, Wandern als Metapher sowie die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema. Der Katalogteil mit über 250 Objekten und ausführlichen Beschreibungen gibt die 20 Ausstellungssequenzen in ihrer Vielfalt wieder.

Welche Zukunft hat das Sammeln? Eine museale Grundaufgabe in der globalisierten Welt
Welche Zukunft hat das Sammeln? Eine museale Grundaufgabe in der globalisierten Welt Hrsg. von Claudia Selheim. Nürnberg 2012
124 Seiten
9 sw, 65 farbige Abb., Broschur, 27 x 22 cm
Best.-Nr.: 749
ISBN: 978-3-936688-70-2
Preis Museum: 17,-
Preis bei Versand und im Buchhandel: 17,-
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Aspekte des Sammelns beschäftigen die Arbeitsgruppe „Sachkulturforschung und Museum“ der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde seit Jahren intensiv. So geht es um die Notwendigkeit der Qualifizierung von Sammlungen und darum, Maßstäbe für „sammlungswürdige“ Alltagsgegenstände zu entwickeln. Hierbei gewinnt zunehmend das partizipative Sammeln, die aktive Einbeziehung der Öffentlichkeit in das Sammlungskonzept, an Bedeutung. Eine wesentliche Rolle im Sammlungsmanagement spielt der logistische Umgang mit den Dingen: Im Zuge der Globalisierung ist eine Angleichung der verschiedenen Museumsbestände im Bereich der Alltagskultur zu befürchten, womit das Überquellen begrenzter Depotflächen einhergehen würde. Vor diesem Hintergrund stehen volkskundliche Sammlungen vor neuen inhaltlichen und konzeptionellen Herausforderungen. Die Autoren analysieren die Situation der von ihnen betreuten Sammlungen und stellen Überlegungen zu deren Profilschärfung an. Der Band gibt damit einen umfassenden Einblick in die Geschichte ganz unterschiedlicher volkskundlicher Sammlungen: solchen in großen überregionalen Museen, in Landesmuseen bis hin zu Regional- und Spezialmuseen. Zugleich werden Perspektiven künftiger Sammel- und Ausstellungspraxis diskutiert.

Werkzeuge der Frühneuzeit im Germanischen Nationalmuseum
Werkzeuge der Frühneuzeit im Germanischen Nationalmuseum Thomas Schindler. Nürnberg 2013
304 Seiten
338 farbige Abb., 11 Schemazeichnungen, Festeinband, 27,5 x 22,5 cm
Best.-Nr.: 751
ISBN: 978-3-936688-72-6
Preis Museum: 65,-
Preis bei Versand und im Buchhandel: 65,-
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Die Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums enthalten rund 600 seltene und teilweise einzigartige Arbeitsgeräte aus dem Zeitraum zwischen 1500 und 1800, welche der wissenschaftlichen Öffentlichkeit wie dem interessierten Publikum bislang großenteils unbekannt sind. Aus diesem Grund sind die für den Bestandskatalog erstmals wissenschaftlich bearbeiteten Objekte nicht nur nach formalen Kategorien klassifiziert, unter ästhetischen Gesichtspunkten besprochen sowie zumeist abgebildet. Vielmehr werden sie darüber hinaus mit enzyklopädisch-lexikalischem Anspruch auch in ihrem jeweils charakteristischen Kontext prägnant erklärt und gegebenenfalls zusätzlich mit Schemazeichnungen illustriert. Dem Objektkatalog sind zwei einleitende Kapitel zur Charakterisierung der kulturgeschichtlichen Bedeutung von Werkzeugen sowie eine Übersicht zur Sammlungsgeschichte vorangestellt. Sie erhellen die Bedeutung der Werkzeugsammlung des Germanischen Nationalmuseums für die kulturgeschichtliche Forschung einerseits und erlauben einen Einblick in die musealen Sammelstrategien andererseits.

Westerwälder Gebrauchsgeschirr von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre
Westerwälder Gebrauchsgeschirr von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre Projektleitung: Heidi A. Müller, bearb. von Christine Dippold, Sabine Zühlcke, Dagmar Scheja, Katharina Schütter und Daniela Weyand. Nürnberg 2008
801 Seiten
2 Teilbände; Teil 1: Texte und Firmenverzeichnis, 20 sw, 28 farbige Abb.; Teil 2: Katalog der Gefäße mit 420 Nummern und jeweils 1–4 sw Abb., Nachdrucke von 32 Warenverzeichnissen auf 72 sw und 68 farbigen Taf., Festeinbände, je 27,5 x 22 cm
Best.-Nr.: 706
ISBN: 978-3-936688-34-4
Preis Museum: 75,- (reduziert)
Preis bei Versand und im Buchhandel: 75,- (reduziert)
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Während bisher das aufwendig verzierte „Westerwälder Steinzeug“ im Zentrum des Interesses stand, untersuchte das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt erstmals umfassend das Gebrauchsgeschirr. Mit den technischen Neuerungen in der Keramikverarbeitung setzte Mitte des 19. Jh. im Westerwald eine gesteigerte Produktion an salzglasiertem, grauem Steinzeug mit kobaltblauem Dekor ein. Diese Gefäße eigneten sich hervorragend zur Konservierung von Lebensmitteln, für die Milchwirtschaft sowie als Schankgeschirr. Handwerklich und seriell produziert, waren sie wegen ihrer Qualität und ihres günstigen Preises für einen überregionalen Abnehmerkreis attraktiv. Erst die Veränderungen im Hauswirtschaften ließen in den 1960er Jahren die Nachfrage sinken. Die Materialbasis der Analyse bildeten die in verschiedenen Sammlungen systematisch erfassten Gefäße sowie erhaltene Warenverzeichnisse der Westerwälder Töpferbetriebe aus der Zeit seit 1870. Damit ließen sich für einzelne Gefäßformen Entwicklungsreihen erstellen und fundierte Aussagen zur Veränderung des Westerwälder Sortiments treffen. Die Charakterisierung dieser Gebrauchskeramik bietet die wesentliche Grundlage für die Abgrenzung der Westerwälder Gefäße von grau-blauem Steinzeug anderer Herstellerregionen.

Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800
Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800 Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller und Ralf Schürer. Nürnberg 2013
314 Seiten
300 farbige Abb., Festeinband 27,5 x 22,5 cm
Best.-Nr.: 755
ISBN: 978-3-936688-73-3
Preis Museum: 12,50 (reduziert)
Preis bei Versand und im Buchhandel: 12,50 (reduziert)
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Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert waren Handwerker in Zünften organisiert. Das Germanische Nationalmuseum bewahrt eine der größten Sammlungen zur Handwerks- und Zunftgeschichte im deutschen Sprachraum. Ausstellung und Katalog präsentieren daraus – ergänzt um bedeutende Leihgaben – erstmals rund 260 Exponate. Neueste Forschungsergebnisse liefern die Grundlage für faszinierende Geschichten rund um kostbare Zunftladen, raffinierte Meisterstücke oder kuriose Trinkgeräte. (s. auch Tagungsband "Die Zunft zwischen historischer Forschung und musealer Repräsentation", Nürnberg 2015)

Zwischen Kulturgeschichte und Politik. Das Germanische Nationalmuseum in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus
Zwischen Kulturgeschichte und Politik. Das Germanische Nationalmuseum in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus Hrsg. von Luitgard Sofie Löw, Matthias Nuding. Nürnberg 2014
192 Seiten
61 sw Abb. Festeinband, 27,5 x 22,5 cm
Best.-Nr.: 773
ISBN: 978-3-936688-89-4
Preis Museum: 28,-
Preis bei Versand und im Buchhandel: 28,-
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Für die Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus standen Rolle und Funktion des Germanischen Nationalmuseums als des größten kulturhistorischen Museums im deutschsprachigen Raum bisher kaum im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Eine fächerübergreifend ausgerichtete Tagung sollte einen Anstoß dazu geben, diese Forschungslücke zu schließen. In ihren Beiträgen diskutieren die Autoren, die für ihre Forschungen die Archive des Germanischen Nationalmuseums herangezogen haben, Themen wie die musealen Rahmenbedingungen, Arbeitsweisen und Zielsetzungen der Beteiligten sowie die personellen Verflechtungen mit anderen Institutionen während der Amtszeiten der Direktoren Ernst Heinrich Zimmermann (1920–1936) und Heinrich Kohlhaußen (1937–1945). Ferner sind auch Rückblicke in die Geschichte des Germanischen Nationalmuseums während der Kaiserzeit und eine Perspektive über 1945 hinaus thematisiert.

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