Goldhut von Ezelsdorf/Buch

Datierung: Urnenfelderkultur, 1250-800 v. Chr.
Fundort: Ezelsdorf/Buch (Bayern)
Material/Technik: Gold, getrieben, Bronzeblech, Bronzedraht
Inventarnummer: Vb8007

Wozu diente der Goldhut?

Er wurde wohl von einem Priester bei kultischen Zeremonien getragen. Darauf weisen die auf dem Hut angebrachten Motive hin. Die in verschiedenen Varianten verwendeten Kreissymbole stehen für die Sonne, der eine zentrale Bedeutung in der bronzezeitlichen Religion zukam.

Wo wurde der Goldhut gefunden?

Er wurde 1953 beim Ausgraben von Wurzelstöcken im Wald entdeckt. Da die Fundstelle zwischen den Ortschaften Ezelsdorf in Mittelfranken und Buch in der Oberpfalz liegt, werden heute beide Namen zur Bezeichnung des Fundortes angegeben.

Wie wurde der Goldhut hergestellt?

Er wurde aus einem einzigen Stück Gold (310 g) hauchdünn in Form getrieben und mit verschiedenen Punzen verziert. Im unteren Bereich ist der Hut mit einem Bronzeblechband versteift. Hier war ursprünglich auch eine goldene Hutkrempe angebracht, von der nur noch ein kleines Bruchstück erhalten ist.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Forschungsdatenbank des GNM

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