SELBSTBILDNIS

Datierung1493
Material/Technik: Pergament, auf Leinwand übertragen
Standort: Paris, Musée du Louvre
Inventarnummer: R.F.2382

Was hält Dürer in seiner Hand?
Die Pflanze wird traditionell mit einem „Eryngium“ („Mannstreu“) identifiziert, das um 1500 als Aphrodisiakum galt. Nach damaligem Bildverständnis ist diese Identifikation aber keineswegs eindeutig. Illustrationen in botanischen Lehrbüchern unterscheiden bis 1530 nicht deutlich zwischen „Eryngium“ und „Sternkraut“.

Welche symbolische Bedeutung hat die Inschrift („My sach die gat / Als es oben schtat“)?
Das astrologische Bildnis-Motto verweist auf den Lauf der Sterne, die das Schicksal des Menschen bestimmen. Dürer formuliert mit der Pflanze Sternkraut und dem Motto seine Hoffnung auf ein gutes Schicksal und erfolgreiches Leben, das er gleichwohl vertrauensvoll in himmlisch-astrale Hände legt.

Hat Dürer noch andere Selbstbildnisse gemalt?
Das Gemälde aus dem Louvre in Paris ist das früheste gemalte Selbstbildnis von Dürer. Die zwei anderen gemalten Selbstporträts, die signiert und datiert sind, befinden sich heute im Museo del Prado (1498) in Madrid und in der Alten Pinakothek in München (1500).


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