Stromersches Puppenhaus

Datierung: 1639
Ort: Nürnberg
Inventarnummer: HG4063

Woher hat dieses Puppenhaus seinen Namen?

Das Puppenhaus trägt den Namen nach seinem letzten Besitzer, dem Freiherrn von Stromer aus Nürnberg. Er hatte es 1862 von einer Freifrau von Haller erworben, welcher das Puppenhaus seit 1825 gehörte. Wer der erste Besitzer des seit 1879 im Museum ausgestellten Puppenhauses war, ist unbekannt.

Wer hat mit dem Puppenhaus gespielt?

Mit derartigen Puppenhäusern wurde nicht gespielt. Sie dienten heranwachsenden Jungen und Mädchen als Anschauungsmodelle für die Haushalts- und Geschäftsführung. Das Stromersche Puppenhaus mit seinen 15 Räumen und über 1.000 Gegenständen, meist aus dem 17. Jahrhundert, gibt einen idealtypischen Nürnberger Patrizierhaushalt wieder, in dem das ganze Haus als Wirtschafts- und Lebensraum fungierte.

Ist das Puppenhaus einem realen Gebäude nachgebildet?

Das auf die Fassade ausgerichtete Haus ahmt kein reales Gebäude nach, auch wenn der Giebel und andere Details an Nürnberger Häuser des 17. Jahrhunderts erinnern. Die einheitliche Größe der Wirtschaftsräume entspricht nicht der Wirklichkeit.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Forschungsdatenbank des GNM

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