AUSSTELLUNGSPLAKATE 1882 - 1932

 
15.10.2013 - 19.10.2014

Schier unermesslich sind die Schätze und Themen der größten Plakatsammlung zur Produktwerbung in Deutschland, die das Germanische Nationalmuseum als Dauerleihgabe des GfK Vereins und der Nürnberger Akademie für Absatzwirtschaft wissenschaftlich bearbeitet.

Nach der großen Sonderausstellung Plakativ! widmet sich nun die Studioausstellung mit knapp 30 Exponaten der Geschichte des Plakats zu Kunst- und Kunstgewerbeausstellungen im deutschsprachigen Raum. Sie spannt den Bogen von den frühen historistischen Plakaten des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zu den vom Bauhaus beeinflussten Plakaten der 1920er und 1930er Jahre.

Das Plakat hat sich heute zum Werbeträger insbesondere für Konsumgüter, politische Parteien, Filme entwickelt. Seine Anfänge liegen in Deutschland jedoch in künstlerisch gestalteten Ankündigungen von Ausstellungen: Die Anschläge wiesen auf die boomenden Kunstausstellungen des späten 19. Jahrhunderts hin, die zu gesellschaftlichen Ereignissen und zum Austragungsort künstlerischer Auseinandersetzungen wurden. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Zeit des Jugendstils und mit Franz von Stuck auf einem der einflussreichsten frühen Gestalter von Plakaten in Deutschland.

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Lesung 07.03.2019, 19:00 Uhr

Jeder nennt mich hier Frau Bauhaus

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Audioguide für € 2,- an der Kasse erhältlich.