JOHANNES GRÜTZKE. DIE RETROSPEKTIVE

24.11.2011 - 01.04.2012
Erstmals wurde in einer Retrospektive das Werk des in Berlin lebenden Künstlers (geb. 1937) umfassend präsentiert. Bislang war er vor allem als Maler bekannt, sein künstlerisches Werk geht jedoch weit über die Malerei hinaus. Neu zu entdecken im Kontext des Gesamtwerkes sind neben den Gemälden seine vielfältigen Druckgraphiken, Pastelle, Plastiken, Buchillustrationen, literarischen Arbeiten und beeindruckenden Theaterentwürfe. Grützke arbeitete mit dem Regisseur und Theater-Intendanten Peter Zadek zusammen und ist selbst als Redner, Schauspieler und musizierender „Erlebnisgeiger“ tätig.

Die Ausstellungsreihe "Werke und Dokumente" am Germanischen Nationalmuseum
1976 startete die Reihe mit der Darstellung des Lebens und Werks namhafter Künstler wie Otto Dix, Gerhard Marcks, Ernst Wilhelm Nay, Olaf Gulbransson, Richard Riemerschmidt. 2011 wurde die Reihe mit Johannes Grützke weitergeführt. Die schriftlichen Unterlagen Grützkes im Deutschen Kunstarchiv stellen eine gewinnbringende Ergänzung zur künstlerischen Vielfältigkeit dar, indem die zahlreichen kunsttheoretischen Abhandlungen in Briefen, Balladen oder Reden Aufschluss über Grützkes Denkweise und ästhetische Position geben.

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